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12.01.2010

12:21 Uhr

Fußball-Bundesliga

Mit Volldampf aus dem Winterschlaf

Die Kälte hat Deutschland zwar fest im Griff, doch nach nur 26 Tagen Winterpause geht es ab Freitag in den Stadien der Bundesliga im Kampf um den Titel und gegen Abstieg wieder heiß her. Dabei gehen die Klubs die Rückrunde strategisch sehr unterschiedlich an.

Philipp Lahm (l.) im Duell mit Hoffenheims Chinedu Obasi. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Philipp Lahm (l.) im Duell mit Hoffenheims Chinedu Obasi. Foto: Bongarts/Getty Images

Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt beginnt mit der Partie zwischen Rekordmeister Bayern München und 1899 Hoffenheim (20.30 Uhr/live in der ARD, bei Sky und Liga total) die Rückrunde, in der Herbstmeister Bayer Leverkusen endlich sein Image vom ewigen Zweiten loswerden will, das runderneuerte Team des Tabellenzweiten Schalke 04 auf die Sensation schielt und die Bayern zum großen Angriff blasen möchten.

"Wenn wir Besseres leisten als zuletzt, dann haben wir auch große Chancen, einen Titel zu holen", sagte der Münchner Trainer Louis van Gaal, dessen Team auch im DFB-Pokal (Viertelfinale) und in der Champions League (Achtelfinale) noch aussichtsreich im Rennen liegt. Sportdirektor Christian Nerlinger sieht seinen Klub in einer "hervorragenden Ausgangsposition in allen drei Wettbewerben".

Nerlinger: "Bayern München ist Erfolg"

Nach fünf Pflichtspielsiegen in Folge war bei den Bayern schon vor der Winterpause das lange vermisste "Mia-san-mia"-Gefühl zurückgekehrt. "Bayern München ist Erfolg. Das ist kein zweiter Platz in der Bundesliga. Das sind Titel. Wir wollen immer die Nummer eins sein", betonte Nerlinger. Auch die Diskussionen um den lange Zeit umstrittenen van Gaal sind mittlerweile Schnee von gestern.

Diskussionen um den Trainer gab es in Leverkusen zu keinem Zeitpunkt der Hinrunde. Doch Jupp Heynckes muss auch in der zweiten Saisonhälfte Erfolge vorweisen, sonst droht wieder Unruhe beim Werksverein. Ein Absturz in der Rückrunde wie in den vergangenen beiden Spielzeiten unter Michael Skibbe sowie Bruno Labbadia soll und darf es diesmal nicht geben.

"International dabei zu sein ist für uns eine absolute Pflicht. Wenn wir das zum dritten Mal in Folge verpassen würden, müssten wir hier die Zügel nicht nur anziehen, sondern ernsthaft anziehen, dann müssten wir uns überlegen, wie es hier weiter geht", erklärte Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser. Heynckes selbst befürchtet keine erneute Talfahrt. "Die anderen Klubs tun gut daran, uns weiter auf der Rechnung zu haben", sagte der 64-Jährige: "Einige verletzte Stammspieler kehren zurück. Nun haben wir noch mehr Qualität."

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