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23.01.2011

12:31 Uhr

Fußball Bundesliga

Müller kennt keinen Schmerz

Als harter Kerl hat sich Mainz-Torwart Heinz Müller beim Spiel gegen den VfL Wolfsburg präsentiert. Müller ließ sich in der 29. Minute einen ausgekugelten Finger einrenken.

Ein Indianer kennt keinen Schmerz: Mainz-Torhüter Heinz Müller. Foto: SID Images/pixathlon SID

Ein Indianer kennt keinen Schmerz: Mainz-Torhüter Heinz Müller. Foto: SID Images/pixathlon

Ein echter Torwart-Hüne kennt keinen Schmerz. Heinz Müller vom Bundesligisten FSV Mainz 05 hat sich beim 0:1 der Rheinhessen gegen den VfL Wolfsburg als ganzer Kerl erwiesen. In der 29. Minute ließ sich der 1,96-Meter-Mann von Mannschaftsarzt Klaus Gerlach den ausgekugelten Ringfinger der linken Hand auf dem Platz einrenken. "Ich habe dem Doc gesagt, dass er ihn reinmachen soll", berichtete Müller.

Am Ende wurde die Tapferkeit nicht belohnt - Müller stand sogar als großer Verlierer da. Denn beim 0:1 in der 82. Minute durch einen Kopfball von Simon Kjaer patzte der FSV-Torhüter. Müller bewahrte aber auch in dieser Situation Haltung und nahm die Schuld auf sich: "Wenn ich rauskomme, muss ich den Ball haben. Das Gegentor geht auf meine Kappe."

Erst zu Beginn der Rückrunde war Müller ins Mainzer Tor zurückgekehrt, nachdem ihn ein Kreuzbandriss außer Gefecht gesetzt hatte. "Es war eine schwere Zeit für mich, aber ich habe immer an meine Rückkehr geglaubt", sagte Müller. Dass er sich von Verletzungen nicht aufhalten lässt, hat er auch am Samstag bewiesen.

© SID

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