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09.01.2010

15:08 Uhr

Fußball Bundesliga

Ono verlässt Bochum, Milos Maric kommt

Beim VfL Bochum dreht sich in der Winterpause das Transferkarussell. Shinji Ono verlässt den VfL Richtung Japan, dafür wurde Mittelfeldmann Milos Maric von AA Gent verpflichtet.

Milos Maric (r.) trägt ab sofort das blau-weiße Trikot des VfL Bochum. Foto: AFP SID

Milos Maric (r.) trägt ab sofort das blau-weiße Trikot des VfL Bochum. Foto: AFP

Der ehemalige japanische Nationalspieler Shinji Ono verlässt den Bundesligisten VfL Bochum und kehrt in seine Heimat zurück. Wie die Westfalen am Samstag mitteilten, wechselt Asiens Fußballer des Jahres 2002 mit sofortiger Wirkung zum japanischen Erstligisten Shimizu S-Pulse.

Ein Ersatz für Ono ist bereits gefunden. Der VfL verpflichtete den siebenmaligen serbischen Nationalspieler Milos Maric vom belgischen Erstligisten AA Gent. Der torgefährliche Mittelfeldspieler (27) hat für den Tabellendritten der Jupiler League in der Hinrunde in 16 Einsätzen sechs Tore geschossen und zwei vorbereitet.

"Er ist beidfüßig und sehr lauffreudig. Zudem ist er ballsicher und verfügt über ein gutes Passspiel. Trotz seiner Kreativität ist er aber auch ein sehr mannschaftsdienlicher Spieler, der viel nach hinten arbeitet", sagte Bochums Trainer Heiko Herrlich über Maric. In beiden Fällen machte der VfL keine Angaben zu den Transfermodalitäten.

29 Bundesligaspiele für Ono

Der 30-jährige Ono, der aufgrund zahlreicher Verletzungen in Bochum nie sein volles Leistungsvermögen abrufen konnte, besaß noch einen Vertrag bis Mitte 2010. Ono, 2002 mit Feyenoord Rotterdam Uefa-Cup-Sieger, war im Januar 2008 von den Urawa Red Diamonds an die Castroper Straße gewechselt. In den zwei Jahren beim VfL bestritt er 29 Bundesligaspiele, in denen er vier Treffer vorbereitete.

"Shinji ist ein großartiger Fußballer und toller Mensch. Leider war seine Zeit beim VfL von Verletzungen geprägt, so dass er uns nicht wie erhofft dauerhaft zur Verfügung stand. Shinji wollte unbedingt zurück nach Japan zu seiner Familie. Wir wünschen ihm für seine Zukunft alles Gute", sagte VfL-Manager Thomas Ernst.

© SID

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