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22.01.2009

12:29 Uhr

Fußball Bundesliga

Prasnikar nimmt Leistungsträger in die Pflicht

Bojan Prasnikar, Trainer von Energie Cottbus, erwartet in der Rückrunde mehr von seinen Leistungsträgern Ervin Skela und Dimitar Rangelow.

Cottbus-Coach Bojan Prasnikar. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Cottbus-Coach Bojan Prasnikar. Foto: Bongarts/Getty Images

Trainer Bojan Prasnikar vom abstiegsgefährdeten Bundesligisten Energie Cottbus hat seine Leistungsträger gut eine Woche vor dem Rückrunden-Start bei 1 899 Hoffenheim kritisiert. Der 55-Jährige machte dabei auch vor Spielmacher Ervin Skela nicht Halt: "Es war insgesamt zu wenig, was er gezeigt hat", sagte Prasnikar dem kicker: "Er muss mehr laufen als in der Hinrunde, das erwarte ich von ihm. Dann kommen auch Form und Torgefährlichkeit zurück."

Auch der bulgarische Angreifer Dimitar Rangelow bekam sein Fett weg. "Er hat viel zu wenig getan. Deshalb ist sein Platz in der Mannschaft nicht mehr zementiert, er ist kein Stammspieler. Er muss sich seine Chance wieder verdienen", sagte Prasnikar.

Rangelow, der beste Cottbus-Stürmer der Vorsaison, war in der Hinrunde durch eine Reihe von Disziplinlosigkeiten aufgefallen. Zu einem Eklat war es gekommen, als er mit seinem Landsmann Stanislaw Angelow die Weihnachtsfeier vorzeitig verlassen hatte und anschließend erklärte, dass er Cottbus verlassen wolle.

Prasnikar glaubt, dass mit den Querelen nun Schluss sei: "Wir hatten in der Hinrunde Probleme, was die Disziplin betraf. Aber sie waren längst nicht so gravierend, wie sie dargestellt wurden. Wir hatten keinen, der alkoholisiert durch Cottbus fuhr."

Adi und Petersen als Stütze für die Zukunft

In die beiden neuen Stürmer Adi Filho und Nils Petersen steckt der Coach zunächst noch keine großen Hoffnungen. "Der Rückrundenstart kommt für beide zu früh, aber wir brauchen auch im Mai Tore."

Weiterhin in Cottbus bleiben soll Ersatzkeeper Tomislav Piplica. "Der Verein hat mir garantiert, dass ich bleiben kann", sagte der 39-Jährige der Bild. Allerdings wird der Keeper wohl keinen neuen Spielervertrag mehr erhalten, sondern soll in anderer Funktion in die Vereinsarbeit eingebunden werden.

© SID

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