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02.01.2006

12:04 Uhr

Fußball Bundesliga

Reiselustige Bundesligisten starten wieder durch

Ab in den Süden: Bis auf den FC Schalke 04 beziehen in diesen Tagen alle Bundesligisten ihr Trainingslager in wärmeren Gefilden. Für einige Coaches ist es der erste engere Kontakt mit ihrem neuen Team.

Wenn schon Quälerei, dann wenigstens bei Sonne und zweistelligen Plusgraden: Bei der Wahl der Trainingslager sind sich (fast) alle Bundesligisten einig, reisen bis auf den FC Schalke 04 geschlossen in den Süden, um die Grundlagen für die Rückrunde zu legen. Dabei können gleich mehrere Coaches nach dem Entlassungsrekord (acht Rauswürfe) in der Hinrunde erste tiefere Einblicke in das Gefüge ihrer neuen Mannschaften gewinnen und die Spieler auf das Saisonziel einschwören.

Köln und Schalke noch "führungslos"

Uwe Rapolder, Holger Fach, Ralf Rangnick, Wolfgang Wolf, Klaus Augenthaler, Ewald Lienen, Michael Henke und Norbert Meier mussten aus verschiedenen Gründen vorzeitig ihren Hut nehmen, die Bank bei Aufsteiger 1. FC Köln und bei Schalke 04 ist vor der Wiederaufnahme des Trainings sogar noch unbesetzt. Die Königsblauen aus Gelsenkirchen sind im Übrigen die einzigen, die die Vorbereitung in heimischen Gefilden durchziehen.

Bei vielen Klubs herrscht unterdessen Aufbruchsstimmung. "Wir müssen alle sofort anpacken, weil wir nur auf Platz 13 stehen", erklärt Klaus Augenthaler, bei Bayer Leverkusen entlassen und nun neuer Coach des VfL Wolfsburg, exemplarisch. Die Wunderwaffe gegen Frust und mangelnde Motivation? "Einzelgespräche - und ich werde jederzeit für jeden Spieler da sein." Zeit dafür ist genug, durchschnittlich acht bis zehn Tage dauert bei den Bundesligisten die körperlich intensivste Phase der Vorbereitung.

Zwei Mannschaften zieht es hierfür sogar in die Wüste. Herbstmeister Bayern München schlägt seine Zelte genau wie der VfB Stuttgart in Dubai auf. Gedränge ist auch im spanischen Urlaubsdomizil Marbella zu erwarten, wo sich in Hertha BSC Berlin, dem 1. FC Nürnberg und Bayer Leverkusen zeitgleich drei Teams tummeln, die im bisherigen Verlauf der Saison enttäuschten.

© SID

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