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04.01.2010

09:45 Uhr

Fußball Bundesliga

Ribery muss erneut pausieren

Ohne Franck Ribery hat Bundesligist Bayern München sein erstes Training in Dubai in Angriff genommen. Der Franzose fällt wegen zweier entzündeter Zehen für unbestimmte Zeit aus.

Franck Ribery bleibt das Verletzungspech treu. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Franck Ribery bleibt das Verletzungspech treu. Foto: Bongarts/Getty Images

Bayern Münchens Mittelfeldstar Franck Ribery bleibt auch im neuen Jahr das Verletzungspech treu: Der Franzose fehlte am Montag zum Start des Trainingslagers des deutschen Rekordmeisters im Al-Maktoum-Stadion in Dubai wegen zweier entzündeter Zehen. Wie lange der 26-Jährige ausfallen wird, ist ungewiss.

"Das ist eigentlich fast schon unglaublich und für Trainer und Mannschaft sehr bitter. Wir können es im Moment aber nicht ändern und nur darauf hoffen, dass unsere medizinische Abteilung ganze Arbeit leistet und er so schnell wie möglich zurückkommt", sagte Trainer Louis van Gaal.

Zwei Blutergüsse an den Zehen

Ribery hatte am Sonntag vor dem Abflug in München noch mit der Mannschaft trainiert. Nach der Einheit musste sich der Nationalspieler jedoch die Nägel an beiden großen Zehen jeweils wegen eines Blutergusses aufbohren lassen.

Ribery konnte am Montag deshalb nur eine leichte Einheit mit Fitness-Trainer Thomas Wilhelmi im noblen Teamhotel Palace Old Town absolvieren. In der Hinrunde hatte Ribery schon monatelang wegen einer Entzündung der Patellasehne im Knie gefehlt.

Im Trainingslager wollte er eigentlich einen neuen Anlauf nehmen, um in der Rückrunde wieder fit zu sein. Die Bayern waren am Sonntagabend zu einem einwöchigen Trainingslager bis zum 10. Januar nach Dubai aufgebrochen. Rund vier Stunden nach der Landung um 6.45 Uhr OZ/3.45 MEZ absolvierten die Münchner schon die erste Einheit, für Montagnachmittag setzte Trainer Louis van Gaal einen Fitnesstest an.

Sportdirektor Christian Nerlinger fehlte beim Abflug. Der 36-Jährige wird am Dienstag erwartet, nachdem seine Frau am Sonntag einen Jungen entbunden hatte.

© SID

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