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20.01.2010

11:52 Uhr

Fußball Bundesliga

Robben und Lahm haben Rangelei abgehakt

Nach ihrer Auseinandersetzung im Training haben Arjen Robben und Philipp Lahm von Bayern München die Angelegenheit für erledigt erklärt. "Das kommt eben einmal vor", sagte Lahm.

Arjen Robben (r.) und Philipp Lahm von Bayern München. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Arjen Robben (r.) und Philipp Lahm von Bayern München. Foto: Bongarts/Getty Images

Arjen Robben und Philipp Lahm von Bayern München haben nach ihrer Rangelei im Training des deutschen Rekordmeisters längst wieder Frieden geschlossen. "Die Geschichte ist abgehakt. Wir haben nach dem Training kurz gesprochen, danach war alles erledigt. Das darf man ohnehin nicht überbewerten, das kommt im Training eben einmal vor", sagte Nationalspieler Philipp Lahm zwei Tage nach dem Vorfall gelassen.

"Philipp ist ein Kollege und Freund"

Auch für Robben war das Thema abgehakt und "überhaupt kein Problem mehr. Beim Fünf gegen Fünf geht es aggressiv zur Sache, da passiert das mal. Ich habe ihm die Hand gegeben und ihn umarmt - fertig. Philipp ist ein Kollege und Freund", erklärte der Niederländer.

Beim Training am Montag hatte Robben den noch am Boden sitzenden Lahm nach einem Foul erst angeschrien. Als Lahm aufstehen wollte, schubste ihn der Niederländer wieder nach unten.

Die beiden Bayern-Profis richteten am Mittwoch vielmehr den Blick auf das Spiel am Samstag (15.30 Uhr/live bei Sky und Liga total) bei Werder Bremen und die bevorstehende Rückkehr von Mittelfeldstar Franck Ribery. "Das ist wichtig für die Mannschaft, dass er zurückkommt. Ich bin froh darüber. Franck ist ein Weltklassespieler", betonte Robben.

"Er zieht mehrere Spieler auf sich"

Auch Lahm erwartet sich vom ersten Auftritt Riberys seit knapp vier Monaten eine ganze Menge: "Er hebt die Mannschaft auf ein anderes Level, durch ihn haben wir noch mehr Qualität auf dem Platz. Er ist ein Weltklassespieler. Er zieht mehrere Spieler auf sich, dadurch entstehen für die anderen Spieler Freiräume."

Der Franzose hat seit dem 3. Oktober (0:0 gegen Köln) zunächst wegen einer Verletzung an der Patellasehne und zum Rückrundenstart wegen einer Entzündung an beiden großen Zehen nicht mehr gespielt. Ob Ribery in Bremen von Beginn an auflaufen wird, ließ Trainer Louis van Gaal in den letzten Tagen noch offen.

"Hier ist er der große Star"

Derweil hat sich Robben einmal mehr für einen Verbleib des 26-Jährigen beim FC Bayern und gegen dessen Wechsel zu Real Madrid ausgesprochen: "Es ist seine Wahl, aber ich hoffe, dass er hier bleibt. Hier ist er der große Star, da ist er einer von vielen. Ansonsten sind die Vereine fast gleich", meinte Robben, der im Sommer für 24 Mill. Euro von Real zu den Bayern gekommen war.

© SID

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