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04.01.2007

09:59 Uhr

Fußball Bundesliga

Rost-Wechsel sorgt weiter für Verwirrung

Torhüter Frank Rost von Bundesligist Schalke 04 hat trotz seines angeblich perfekten Transfers zum Hamburger SV den Trainingsauftakt mit den Königsblauen absolviert. Der 33-Jährige soll jedoch am Freitag zum HSV stoßen.

Das Verwirrspiel um den Transfer von Torhüter Frank Rost von Bundesligist FC Schalke 04 geht munter weiter. Zwar erteilten die Königsblauen Rost am Donnerstag die Freigabe für einen Wechsel zum abstiegsbedrohten Ligakonkurrenten Hamburger SV, doch der Transfer an die Alster ist noch immer nicht perfekt. Der 33-Jährige trainierte am Donnerstag noch bei der ersten Einheit der Schalker nach der Winterpause mit - allerdings wohl zum letzten Mal. "Der Transfervertrag ist unterschrieben, nun muss Frank bei uns noch seinen Auflösungsvertrag unterzeichnen", sagte Schalkes Manager Andreas Müller. Dass Rost noch in Schalke trainierte und nicht mit dem HSV am Donnerstagnachmittag ins Trainingslager nach Dubai flog, begründete Müller mit bürokratischen Vorgängen in Hamburg: "Das ist dort wohl noch nicht durch alle Gremien gegangen."

Rost, der sich bis 2009 an die Hamburger binden wird, hat den medizinischen Check in der Hansestadt bereits bestanden und wird voraussichtlich am Freitag nach Dubai nachreisen. Der HSV hatte den endgültigen Vollzug des Transfers am Donnerstagmorgen noch nicht bestätigen wollen. "Wir sind noch in Verhandlungen. Ich gehe nicht davon aus, dass am Donnerstag schon alles über die Bühne gehen wird", hatte HSV-Sprecher Jörn Wolf erklärt.

800 000 Euro Ablöse

Dennoch sind die finanziellen Rahmenbedingungen klar: Der HSV zahlt für den viermaligen Nationalspieler sofort 800 000 Euro an die Gelsenkirchener. Im Falle des Klassenerhalts wird ein erster Nachschlag in Höhe von 200 000 Euro fällig. Sollten die Hamburger in den nächsten zweieinhalb Jahren den Europapokal erreichen, folgen weitere Überweisungen bis zu maximal einer halben Million Euro. Bei Schalke war Rost zuletzt nur noch Ersatz hinter Manuel Neuer.

© SID

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