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26.03.2006

19:20 Uhr

Fußball Bundesliga

"Rote Teufel" schöpfen Hoffnung im Abstiegskampf

Der 1. FC Kaiserslautern hat am 27. Bundesliga-Spieltag Borussia Mönchengladbach 3:0 (2:0) besiegt. Durch den Erfolg über die "Fohlen" schöpfen die "Roten Teufel" wieder neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt.

Der 1. FC Kaiserslautern kann im Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga wieder Hoffnung schöpfen. Die Pfälzer setzten sich am 27. Spieltag 3:0 (2:0) gegen Borussia Mönchengladbch durch, bleiben aber trotz des ersten Erfolgs nach zuletzt zwei Pleiten zunächst auf einem Abstiegsplatz. Den Sieg der "Roten Teufel" sicherten Torjäger Halil Altintop mit seinen Saisontoren Nummer 15 und 16 (32., 33.) sowie der Albaner Ervin Skela (66.).

Die 35 861 Zuschauer im Fritz-Walter-Stadion sahen eine Anfangsphase, die von den Abwehrreihen beider Teams dominiert wurde. Weder die Offensivkräfte der Lauterer noch die der Gäste konnten sich zunächst entscheidend durchsetzen. In der 15. Minute hätte der FCK allerdings zwingend die Fürhung erzielen müssen. Doch ausgerechnet dem Ex-Gladbacher Marcelo Pletsch versagten die Nerven. Der Innenverteidiger schoss den Ball aus sechs Metern in dilettantischer Manier über das leere Tor. Immerhin war diese Szene ein Weckruf für die Platzherren, die in der Folge das Spiel dominierten.

Die Drangphase der Pfälzer währte allerdings nur kurz. Ab Mitte der ersten Hälfte übernahmen die Gäste das Kommando und stürzten die in dieser Phase schlecht organisierte FCK-Abwehr von einer Verlegenheit in die andere. Die Gladbacher drängten, doch die Tore machten die Gastgeber in Person von Altintop, der zwei Aussetzer in der Gästeabwehr zu einem "Doppelpack" nutzen konnte. Die beste Chance zum Anschlusstreffer vor der Pause vergab Gladbachs Nationalstürmer Oliver Neuville (39.).

Nach dem Seitenwechsel setzte Gladbachs Trainer Horst Köppel alles auf eine Karte und brachte in dem Belgier Wesley Sonck einen dritten Stürmer. Die Maßnahme verpuffte allerdings weitgehend wirkungslos. Die Lauterer, die ab der 58. Minute ohne den mit einer aufgeschlagenen Lippe ins Krankenhaus transportierten Ingo Hertzsch auskommen mussten, kontrollierten die Partie und Skela sorgte für die Entscheidung.

© SID

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