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09.01.2010

12:43 Uhr

Fußball Bundesliga

Schalker Strukturen sind Magath ein Dorn im Auge

Erfolgreich und doch unzufrieden: Schalke-Coach Felix Magath hat die Strukturen seines Vereins kritisiert. Dem 56-Jährigen missfällt fehlende Transparenz und Koordination im Klub.

Noch viel Arbeit: Felix Magath. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Noch viel Arbeit: Felix Magath. Foto: Bongarts/Getty Images

Trainer und Manager Felix Magath hat die Strukturen seines Vereins Schalke 04 kritisiert. Der Gelsenkirchener Bundesligist müsse "noch so einige Aufgaben bewältigen", sagt Magath im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin Spiegel, sonst könne er sich "nicht vorstellen", dass seine sportlichen Ziele mit dem Klub erreicht werden können.

Magath hatte erklärt, er strebe im Vertragszeitraum bis 2013 mit Schalke den Meistertitel an. "Das ganze Unternehmen muss transparenter werden", sagt Magath. "Die vielen Tochtergesellschaften haben alle irgendwie Einfluss auf den Verein, jede Abteilung arbeitet für sich. Das ist alles nicht richtig koordiniert. Das ist schwer zu durchschauen."

Fernbeziehung belastet Magath

Außerdem äußert der Trainer und Manager Zweifel, ob die Organisation seiner Fernbeziehung zu seiner Familie auf Dauer funktionieren kann. Seine Frau lebt mit den drei gemeinsamen Kindern in München. "So haben wir es schon zu meiner Zeit beim VfL Wolfsburg gemacht, die Familie kam oft am Wochenende", sagte Magath. "Aber da stellen sich Veränderungen ein, das kann nicht immer so weitergehen. Denn die Kinder werden älter, sie haben andere Interessen, Freunde, sie spielen Fußball und Tennis. Wenn sie ihr soziales Umfeld behalten wollen, können sie am Wochenende nicht mehr dauernd reisen. Noch ist die Situation tragbar, aber ich weiß nicht, wie lange wir das so machen wollen."

© SID

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