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07.02.2014

22:28 Uhr

Fußball-Bundesliga

Son zirkelt Leverkusen zum Sieg

Im Borussia-Park bekleckerten sich Mönchengladbach und Leverkusen nicht gerade mit fußballerischem Ruhm. Viel ging nicht im Topspiel – bis Son den Hammer auspackte. Das Traumtor schenkt Bayer den Sieg.

Mit seinem Traumtor bescherte Heung-Min Son Bayer Leverkusen trotz eines trostlosen Spiels den Sieg. Reuters

Mit seinem Traumtor bescherte Heung-Min Son Bayer Leverkusen trotz eines trostlosen Spiels den Sieg.

MönchengladbachNach der besten Hinrunde seiner Geschichte hat Borussia Mönchengladbach den schlechtesten Rückrundenstart in der Clubhistorie hingelegt und die schwarze Heimserie gegen Bayer Leverkusen nicht beenden können. Das Team vom Niederrhein unterlag seinem Angstgegner aus der Nachbarschaft am Freitagabend mit 0:1 (0:0) und verliert allmählich die direkten Champions-League-Ränge aus den Augen. Inzwischen warten die „Fohlen“ schon seit 22 Heimspielen in der Fußball-Bundesliga auf ein Drei-Punkte-Erlebnis gegen Bayer, der letzte Punktspielsieg daheim datiert vom 25. Februar 1989.

Mit einem Kunstschuss aus 18 Metern erzielte Heung-Min Son (62. Minute) das Tor des Tages und erwischte Gladbach kalt. Die Gastgeber waren zwar von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft, taten sich aber gegen bestens gestaffelte Gäste über 90 Minuten enorm schwer.

Leverkusen verlegte sich über weite Strecken aufs Verteidigen, machte die Räume dicht und der in der Hinrunde so hochgelobten Gladbacher Offensive das Leben schwer. Großchancen gab es für die 53 379 Zuschauer kaum zu bestaunen, dafür mussten die Gladbacher Anhänger die dritte Niederlage im dritten Rückrundenspiel verkraften - das gab es in der Bundesligageschichte der Borussen bisher noch nie.

Bayer 04 brauchte fast 40 Minuten für den ersten Torschuss durch Stefan Kießling, der sich im Strafraum durchsetzte, aus spitzem Winkel abzog, aber an Torwart Marc-André ter Stegen scheiterte. Die Gladbacher mühten sich zwar dank ihres Offensivdrangs mehr um ein attraktives Spiel, die beiden jüngsten Niederlagen gegen Bayern München (0:2) und bei Hannover 96 (1:3) hatten das Selbstvertrauen aber sichtlich angekratzt: Fehlpässe und Ungenauigkeiten prägten weite Teile des Spiels, viel zu oft kam der letzte Pass nicht an.

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