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14.01.2008

14:16 Uhr

Fußball Bundesliga

Van der Vaart schließt weiteres HSV-Jahr nicht aus

Ein Abschied vom Hamburger SV zum Saisonende ist für Rafael van der Vaart kein Muss: "Ich schließe nicht aus, dass ich noch ein Jahr bleibe", sagte der 24-Jährige, der aber spätestens 2009 seine Zelte abbrechen will.

Den angekündigten Abschied vom Bundesligisten Hamburger SV will Rafael van der Vaart nicht unter allen Umständen zum Saisonende erzwingen. Im Kicker-Interview erklärte der niederländische Nationalspieler, einen Wechsel ins Ausland keinesfalls mit Hilfe des Fifa-Paragraphen 17 erwirken zu wollen. "Das will ich nicht. Ich habe den Verantwortlichen auch bereits gesagt, dass ich das nicht tun werde", sagte der 24-Jährige.

Die entsprechende Fifa-Klausel besagt, dass ein Fußball-Profi seinen Klub nach drei Vertragsjahren ablösefrei in Richtung eines ausländischen Vereins verlassen kann. In diesem Fall müsste lediglich eine Entschädigung gezahlt werden in Höhe des Gehalts, das bis Ende der ursprünglich vereinbarten Vertragslaufzeit (bei van der Vaart bis 2010) fällig gewesen wäre.

Van der Vaart betonte zudem, es stehe keinesfalls fest, dass er den HSV in diesem Sommer verlasse: "Ich schließe nicht aus, dass ich noch ein Jahr bleibe." Dennoch sei er weiter entschlossen, bei einem großen europäischen Klub außerhalb der Bundesliga zu spielen: "Ich habe gesagt, dass es immer mein großer Traum war, für einen großen Klub in Europa zu speilen. Aber es muss auch passen, das richtige Angebot muss da sein."

So sei Juventus Turin für ihn nach wie vor eine denkbare Option - auch wenn "Juve"-Coach Claudio Ranieri in der vergangenen Woche entsprechenden Spekulationen bereits eine indirekte Absage erteilt hatte ("Denke nicht, dass er zu uns kommt"). "Juventus wäre sicher reizvoll", erklärte van der Vaart, der zu Saisonbeginn noch mit einem Wechsel zum spanischen Spitzenklub FC Valencia geliebäugelt hatte. Trotz allem wolle er mit dem HSV in dieser Saison noch etwas erreichen. "Die Leute sollen am Ende der Saison stolz auf uns sein. Bayern und Bremen sind super Mannschaften, aber wir müssen da sein, wenn sie Fehler machen. Ich spüre, dass wir dieses Jahr etwas holen können."

© SID

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