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10.01.2007

16:00 Uhr

Fußball Bundesliga

Veh unmittelbar vor Vertragsverlängerung beim VfB

Der Trainer des VfB Stuttgart, Armin Veh, wird seinen Vertrag nach dem Trainingslager der Schwaben bis zum 30. Juni 2008 verlängern. Unterdessen musste das Team eine 0:1-Testspiel-Niederlage gegen den Iran hinnehmen.

Armin Veh wird seinen Vertrag beim VfB Stuttgart verlängern. Dies teilte der Präsident des Bundesligisten, Erwin Staudt, am Rande eines Testspiels der Schwaben am Mittwoch gegen den Iran in Dubai mit. Der VfB-Trainer wird nach der Rückkehr des Teams nach Deutschland einen neuen Kontrakt bis zum 30. Juni 2008 unterschreiben.

"Wir haben uns mündlich auf die wesentlichen Inhalte geeinigt, es muss jetzt nur noch zu Papier gebracht werden", erklärte Staudt, der das Team für zweieinhalb Tage im Trainingslager besuchte und am Donnerstag nach Deutschland zurückfliegt. Veh hatte im Februar 2006 als Nachfolger von Giovanni Trapattoni beim VfB angeheuert und hat das Team zur Halbzeit der aktuellen Saison bis auf Rang vier geführt. Sein Kontrakt läuft zum Saisonende aus. Veh selbst wollte lediglich eine Verlängerung um ein Jahr.

Ebenfalls kurz vor einer Vertragsverlängerung steht der Klub auch mit Mittelfeldspieler Sami Khedira. Der 19-Jährige soll für vier weitere Jahre an den Verein gebunden werden.

Im Testspiel gegen den Iran kassierte der VfB unterdessen eine Niederlage. Die Schwaben unterlagen im Rahmen der "Dubai Football Challenge" mit 0:1 (0:0) und kassierten damit vor rund 3 000 Zuschauern die zweite Niederlage nach dem 1:2 zum Auftakt am Montag gegen die Vereinigten Arabischen Emirate. Mehdi Rajabzadeh (51.) traf zum verdienten Sieg für die sehr engagiert auftretenden Perser.

Iran-Trainer Amir Ghalenoi sorgt für Ärger

Der Coach bot seine Stammelf auf. Lediglich der Däne Jon Dahl Tomasson erhielt anstelle von Cacau eine Bewährungschance, konnte aber nicht überzeugen. Die Iraner wirkten insgesamt zielstrebiger und hatten eine Reihe guter Torgelegenheiten, bei denen sich Timo Hildebrand auszeichnen konnte. In der 51. Minute war der Nationaltorwart aber chancenlos, als Rajabzadeh eine Flanke zum entscheidenden Treffer nutzte . Trotz verstärkter Stuttgarter Ausgleichsbemühungen wirkte der Iran insgesamt gefährlicher, Hildebrand verhinderte mehrmals mit guten Paraden einen weiteren Treffer.

In der ersten Halbzeit stand die Partie kurz vor einem Eklat, als Schiedsrichter Khalid Al Doukhi aus den Emiraten Irans Trainer Amir Ghalenoi nach mehreren Reklamationen in der 35. Minute auf die Tribüne schickte. Der Coach wollte jedoch nicht gehen und drohte zwischenzeitlich damit, seine Spieler vom Feld zu holen. Selbst die lokale Polizei marschierte bereits auf. Das Spiel war für etwa acht Minuten unterbrochen, ehe der Coach nach diversen Diskussionen doch noch den Innenraum verließ.

© SID

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