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24.01.2007

15:15 Uhr

Fußball Bundesliga vor dem Rückrundenstart

Schalke und Bayern blasen zur Werder-Jagd

Die WM-Euphorie ist verflogen, die Vorfreude auf die Bundesliga geblieben. Trotz des Kälteeinbruchs steigt bei den 18 Eliteclubs und den Fans vor dem Wiederbeginn der 44. Saison das Fußball-Fieber. Die Ausgangssition verspricht jede Menge Spannung.

Gejagte dpa

Thomas Schaaf (l) Oktober 2006 beim Training mit der Mannschaft von Werder Bremen.

dpa DÜSSELDORF. Nach 40-tägiger Pause fällt der Startschuss in die mit Spannung erwartete Rückrunde mit dem Klassiker zwischen Borussia Dortmund und Bayern München. Eine größere Bewährungsprobe zum Auftakt könnte es für das einzige „neue“ Trainer-Gesicht, Borussen-Coach Jürgen Röber, gar nicht geben.

Der Nachfolger von Bert van Marwijk steht in Dortmund vor einer schwierigen Aufgabe. Röber soll den BVB zurück in das internationale Geschäft führen. Dabei haftet ihm der Makel des „Platzhalters“ an, weil sein Auftrag bis zum Sommer begrenzt ist. Die Diskussionen, ob Thomas von Heesen, der seinen Abschied aus Bielefeld zum Saisonende verkündete, Röber beerbt, werden anhalten. So lange, bis von Heesen oder die BVB-Führung das Geheimnis lüften. Trotz der Situation und einer nicht störungsfreien Vorbereitung mit vielen Verletzten gibt sich Röber gelassen. „Du stehst immer unter Druck. Das ist nicht neu für mich. Wichtig ist, dass wir gut starten.“

Unter besonderer Beobachtung bleiben Thomas Doll beim Hamburger SV und Jupp Heynckes bei Borussia Mönchengladbach. Zwar sprachen die Verantwortlichen ihren umstrittenen Trainern das Vertrauen aus, doch einen Fehlstart können sich die abstiegsbedrohten Clubs nicht erlauben. Mit Neuverpflichtungen in der Winterpause reagierten sie auf den Absturz in der Hinrunde. Der HSV setzt vor allem auf die Erfahrung von Torhüter Frank Rost, der im Unfrieden vom FC Schalke 04 schied. Gleichwohl steht Doll vor einer heiklen Aufgabe, wie die schwachen Ergebnisse in der Vorbereitung zeigten. „Jeder hat gesehen, dass wir noch eine Menge Arbeit vor uns haben“, sagte der Coach.

Die Gladbacher besserten ihren Kader gleich mit drei Neuen auf. Steve Gohouri von der Elfenbeinküste soll die Abwehr stabilisieren, der Däne Mikkel Thygesen die Offensive ankurbeln. Zudem kam mit Alexander Baumjohann ein Mittelfeldtalent, Langzeitverletzte wie Marcell Jansen kehren zurück. Heynckes ist überzeugt, dass die Wende gelingt: „Wir haben jetzt mehr Qualität im Kader.“

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