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26.02.2006

08:07 Uhr

Fußball Bundesliga

WM-Countdown: Noch 103 Tage bis zum ersten Anpfiff

3 000 Mittelamerikaner sind beim sogenannten "Fußballkrieg" zwischen Honduras und El Salvador ums Leben gekommen. Der Auslöser der Kämpfe war ein Qualifikationsspiel zur Weltmeisterschaft 1970 in Mexiko.

Der sogenannte "Fußballkrieg" zwischen Honduras und El Salvador hat rund 3 000 Mittelamerikanern das Leben gekostet. Der Auslöser des Krieges war ein Qualifikationsspiel zur Weltmeisterschaft 1970 in Mexiko. El Salvador schoss damals in der Verlängerung das 3:2-Siegtor, worauf es zu Ausschreitungen mit mehreren Toten zwischen den Fans beider Länder kam.

Hintergrund für den Krieg allerdings war weniger der Fußball. Etwa 300 000 Salvadorianer waren in den Monaten zuvor über die offene Grenze nach Honduras gekommen und hatten dort brachliegendes Land in Besitz genommen, ohne jedoch das Land rechtmäßig erworben zu haben. Der Konflikt eskalierte. Die Kämpfe dauerten vier Tage, bis die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) mit Sanktionen drohte und das Ende der bewaffneten Auseinandersetzung erzwang.

© SID

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