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05.01.2006

16:37 Uhr

Fußball DFB

DFB lehnt Kaiserslauterns Einspruch erneut ab

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat auch im schriftlichen Verfahren den Einspruch vom 1. FC Kaiserslautern gegen die Wertung des Pokalspiels gegen Mainz abgelehnt. Mainz steht damit im Viertelfinale.

Abfuhr für die "Roten Teufel" vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB): Auch im schriftlichen Verfahren wurde der Einspruch des Bundesligisten 1. FC Kaiserslautern gegen die Wertung der Achtelfinal-Niederlage im DFB-Pokal gegen den FSV Mainz 05 (4:5 im Elfmeterschießen) zurückgewiesen. Damit hat der Einzug der Mainzer in das Viertelfinale weiterhin Bestand. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp trifft am 24. Januar (20.30 Uhr/live im ZDF) auf den deutschen Rekordmeister Bayern München.

Die Pfälzer hatten eine Aufhebung der Spielwertung und eine Wiederholung der Begegnung vom 20. Dezember 2005 gefordert, da nach Ansicht des FCK bei dem von Schiedsrichter Michael Weiner (Hasede) zu Unrecht nicht als Tor anerkannten Elfmeter von Ferydoon Zandi im Elfmeterschießen "keine unanfechtbare Tatsachenentscheidung, sondern ein zur Spielanfechtung berechtigender Pflichtenverstoß" vorgelegen habe.

Der Sportgerichts-Vorsitzende Dr. Rainer Koch (Poing) hatte bereits den ersten Einspruch der Lauterer am 23. Dezember des vergangenen Jahres zurückgewiesen. "Gemäß Regel fünf der Fußball-Regeln hat der Schiedsrichter die Aufgabe, Entscheidungen über Tatsachen, die mit dem Spiel zusammenhängen, zu treffen. Seine Entscheidungen über Tatsachen sind nach dem klaren Wortlaut der Regel fünf endgültig und folglich unanfechtbar", erklärte Koch.

© SID

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