Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

28.01.2009

07:27 Uhr

Fußball DFB-Pokal

Stuttgart geht bei Bayern-Gala unter

Bayern München ist dem erhofften Triple in beeindruckender Manier einen Schritt näher gekommen. Der deutsche Fußball-Rekordmeister setzte sich im DFB-Pokal-Achtelfinale beim Bundesliga-Konkurrenten VfB Stuttgart dank einer Gala-Vorstellung auch in der Höhe verdient 5:1 (3:0) durch und feierte damit einen perfekten Auftakt ins Jahr 2009.

Zweikampf zwischen Bayern Münchens Franck Ribery (r.) und dem Stuttgarter Roberto Hilbert. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Zweikampf zwischen Bayern Münchens Franck Ribery (r.) und dem Stuttgarter Roberto Hilbert. Foto: Bongarts/Getty Images

HB STUTTGART. Drei Tage vor dem Rückrunden-Auftakt in der Liga beim Hamburger SV konnte sich der Double-Gewinner des Vorjahres dabei sogar den Luxus erlauben, durch Franck Ribery einen Handelfmeter leichtfertig zu verschießen (22.). Der Tabellen-Zweite der Bundesliga erteilte den Schwaben nämlich eine Lehrstunde in modernem Fußball. "Wir wussten, dass wir gut drauf sind, haben unsere Qualitäten gezeigt und eine gute Leistung abgerufen. Wir sind auf einem guten Weg, können aber auch noch besser spielen", meinte Schweinsteiger und Manager Uli Hoeneß ergänzte: "Das war Fußball, wie man sich ihn vorstellt." VfB-Kapitän Thomas Hitzlsperger konnte das nicht von seiner Mannschaft behaupten: "Das war ein ganz bitterer Abend für uns. Wir sind auf eine gute Mannschaft getroffen, aber wir haben alles vermissen lassen, so ein Spiel zu gewinnen."

Bastian Schweinsteiger (14. und 54. per Foulelfmeter), Ribery (16.), Luca Toni (43.) und Ze Roberto (59.) trafen für die bereits in Topform agierende und haushoch überlegene Mannschaft von Trainer Jürgen Klinsmann gegen vor allem in der ersten Halbzeit völlig neben sich stehende Stuttgarter, die regelrecht überrollt wurden. "Sie spielen nach Ballgewinn wahnsinnig schnell nach vorne", lobte Bundestrainer Joachim Löw das Bayern-Spiel. Der VfB kam lediglich durch Mario Gomez (84.) zum Ehrentreffer. "Es ist sehr, sehr schwer das Richtige zu sagen", meinte Gomez anschließend niedergeschlagen. "Das war ein ganz bitterer Abend für uns", befand VfB-Kapitän Thomas Hitzlsperger.

VfB-Manager Horst Heldt schimpfte bereits zur Pause: "Da fällt mir auch nichts mehr ein, was ich da noch schönreden soll. Wir waren viel zu weit weg vom Gegner und haben ohne Mumm gespielt. Das ist unerklärlich. Der Gegner konnte schalten und walten." Bundestrainer Joachim Löw lobte den beeindruckenden Auftritt der Münchner: "Sie haben schnell und präzise gespielt. Man sieht, dass bei den Bayern die Automatismen viel besser laufen und sie enorm effizient sind."

Vor 55 500 Zuschauern in der ausverkauften Stuttgarter Arena ließen die Bayern von Beginn an keinen Zweifel daran, dass sie ins Viertelfinale einziehen werden. Bereits in der 14. Minute nutzten die Gäste einen dicken Patzer von Arthur Boka zur Führung. Der Ivorer vertendelte einen Ball gegen Schweinsteiger, der nach einem kurzen Antritt abzog und Lehmann aus spitzem Winkel mit seinem Schuss ins lange Eck überwand.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×