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18.12.2012

10:51 Uhr

FUSSBALL DFB-Pokal

Zwangsoptimismus bei Schalke

Elf Erstligisten, drei Zweitligisten und die Drittliga-Außenseiter Karlsruhe und Offenbach ermitteln am Dienstag und Mittwoch die Viertelfinalteilnehmer im DFB-Pokal. Schalkes neuer Trainer hat seine erste Bewährungsprobe.

DFB-Achtelfinale

Schalke mit neuem Trainer gegen Mainz

DFB-Achtelfinale: Schalke mit neuem Trainer gegen Mainz

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DüsseldorfEs geht wieder um Millionenprämien, vorweihnachtlichen Frieden im Verein - und für Huub-Stevens-Nachfolger Jens Keller um den ersten Ernstfall beim Bundesliga-Krisenclub Schalke 04. Nur zwei Tage nach dem Eilauftrag, Stevens' schweres Erbe anzutreten, steht der Schwabe mit Königsblau quasi unter Erfolgshaftung: Allein das Überwintern im DFB-Pokal wird die jüngsten heftigen Irritationen auf Schalke in ihrer Tragweite so mildern, dass irgendwann wieder Ruhe einkehrt im Revier.

Schalke gegen Mainz - es ist das wohl brisanteste Duell zum Kehraus des Fußballjahres 2012, weil Keller als schneller Impulsgeber gefragt ist und sich beweisen muss. Er verbreitete sofort Zwangsoptimismus: „Im Training habe ich gespürt, dass das Team absolut fokussiert auf das DFB-Pokalspiel ist.“ Manager Horst Heldt nimmt seine Leute in die Pflicht: „Ich erwarte, dass sich jeder einzelne professionell verhält.“

Die Begegnung zwischen dem fünfmaligen Pokalsieger Schalke und dem FSV ist eine von insgesamt vier Erstliga-Auseinandersetzungen. Titelverteidiger Borussia Dortmund misst sich mit Hannover 96 (Mittwoch), Rekordgewinner und Herbstmeister Bayern München gastiert im Nachbarschaftsduell beim FC Augsburg (Dienstag), Herausforderer des gastgebenden VfL Wolfsburg ist Leverkusen (Mittwoch).

 Selbst wenn elf Bundesligisten die Szenerie bestimmen: Es ist der Dauerreiz von Klein gegen Groß, der kurz vor Weihnachten die Faszination des Pokals ausmacht. Von den „Kleinen“ gelang nur den Drittligavertretern Offenbach und Karlsruhe der Sprung in die Runde der besten 16 - und beide stehen vor ihren „Spielen des Jahres“: Die Kickers gegen Fortuna Düsseldorf, der KSC im Baden-Derby gegen den SC Freiburg. „Es gibt viel zu holen“, sagte Karlsruhes Coach Markus Kauczinski auch im Namen seines Offenbacher Kollegen Arie van Lent.

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