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08.01.2011

17:11 Uhr

Fußball DFB

Zufriedenheit über Schiedsrichter-Leistung

Auf der Schiedsrichter-Tagung in Mainz erhielten die deutschen Referees eine überwiegend positive Bewertung. Allerdings soll es in einigen Bereichen auch Nachbesserungen geben.

Fifa-Schiedsrichter Wolfgang Stark (m.) muss sich mit Kritik auseinandersetzen. Foto: SID Images/Firo SID

Fifa-Schiedsrichter Wolfgang Stark (m.) muss sich mit Kritik auseinandersetzen. Foto: SID Images/Firo

Zufriedenheit, aber auch Kritik: Das Halbjahres-Zeugnis für die deutschen Fußball-Schiedsrichter fiel überwiegend positiv aus. Dennoch wurden auf der Schiedsrichter-Tagung am Samstag in Mainz verbesserungswürdige Aspekte in der Arbeit der Referees in den Profiligen festgestellt. "Wir sind insgesamt zufrieden mit den Leistungen. Aber es gibt noch einige Stellen, an denen wir nachbessern müssen", sagte Hellmut Krug, der bei der Deutschen Fußball Liga (DFL) für das Schiedsrichterwesen zuständig ist.

Drei Punkte wurden genannt: Die Zusammenarbeit des Schiedsrichterteams in punkto Headset. Dieses sei noch nicht so ausgereift genutzt worden, wie man sich das wünsche. Die Körpersprache solle zukünftig keine "aggressive Gestiken" bei Entscheidungen beinhalten. Und regeltechnische Feinheiten sollen in Angriff genommen werden, so zum Beispiel die Bewertung bei Zweikämpfen mit dem Torhüter im Fünf-Meter-Raum.

Stark muss sich mit Kritik auseinandersetzen

Herbert Fandel bezog zudem Stellung zu Fifa-Referee Wolfgang Stark, der in einer Umfrage als schlechtester Schiedsrichter der Hinrunde bewertet wurde. "Er gehörte zu den Besten der WM. Seine Einladung zum Spiel Frankreich-Brasilien zeigt, dass er hochangesehen ist. Aber nichtsdestotrotz muss er sich mit solchen Dingen beschäftigen, die zu weiteren Verbesserungen führen können. Davor darf Stark nicht Halt machen", sagte Fandel.

Wenig Begeisterung zeigte der Konzertpianist aus Kyllburg für die in der Europa League eingesetzten Torrichter: "Aus dem, was man beobachten konnte, zeigt sich nicht, was man will. Wir brauchen als technische Hilfe den Chip im Ball. Das würde ich bevorzugen."

© SID

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