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04.01.2007

10:47 Uhr

Fußball DFB

Zwanziger will Kreisligen revolutionieren

Dr. Theo Zwanziger will die Mannschaftsstärke in den Amateurligen von elf auf neun Spieler reduzieren, "um den Wettbewerb zu erhalten", wie der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes im kicker erklärte.

Den Amateurligen droht eine fußballerische Revolution. Dr. Theo Zwanziger, Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), will die Mannschaftsstärke ab der Kreisliga A abwärts von elf auf neun Spieler reduzieren. Zwanziger ließ den Plan im Fachmagazin kicker verlauten, "um den Wettbewerb zu erhalten und das Mannschaftssterben bei den Senioren zu verhindern". Die Reform in den unteren Spielklassen soll möglicherweise schon ab dem Sommer 2008 greifen.

Grund für Zwanzigers Überlegungen sind die seit Jahren rückläufigen Zahlen bei den Senioren. Von 1991 bis 2006 sank die Anzahl der Teams von 69 214 auf 62 768 - ein Rückgang von fast zehn Prozent.

Zwanziger will den Fußball umkrempeln

Ohnehin bastelt Zwanziger mit Blick auf den DFB-Bundestag am 26. Oktober in Mainz an einem so genannten Fußball-Entwicklungsplan. "Wir wollen jeden Grashalm des Feldes untersuchen, alle Facetten des Fußballs vom Wettbewerb über den Freizeit- und Breitensport sowie das gesellschaftliche und soziale Engagement beleuchten", sagte der Verbands-Chef: "Wir müssen dabei Rücksicht nehmen auf demoskopische Entwicklungen und auf den Geburtenrückgang reagieren."

© SID

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