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19.01.2011

20:39 Uhr

Fußball DFL

Söldnertum: Rauball rät zu Schadenersatz-Klagen

In der Diskussion um Fußball-Söldner in der Bundesliga rät DFL-Präsident Reinhard Rauball den Klubs zu juristischen Maßnahmen: "Die Vereine sind nicht erpressbar und schutzlos."

Reinhard Rauball rät den Klubs zum Schadensersatz-Weg. Foto: SID Images/AFP/Oliver Lang SID

Reinhard Rauball rät den Klubs zum Schadensersatz-Weg. Foto: SID Images/AFP/Oliver Lang

Liga-Präsident Reinhard Rauball rät den Bundesliga-Klubs, im Kampf gegen Fußball-Söldner juristisch vorzugehen. "Eines muss allen klar sein: Die Vereine sind nicht so erpressbar und schutzlos, wie oft dargestellt wird und manche Spieler oder Berater glauben", sagte der Präsident von Herbstmeister Borussia Dortmund der Bild-Zeitung. Die Klubs sollten ernsthaft prüfen, den Schadenersatz-Weg zu gehen. Es sei nicht die Lösung, einen Spieler auf die Tribüne zu setzen und damit Kapital zu verlieren.

Hintergrund waren die jüngsten Vorfälle um Demba Ba (1 899 Hoffenheim), Jefferson Farfan (Schalke 04) und Ruud van Nistelrooy (Hamburger SV), die trotz laufender Verträge auf einen Wechsel pochten. Rauball verwies diesbezüglich auf das Fifa-Transferreglement, wonach bei einem Vertragsbruch innerhalb der ersten drei Jahre neben einem Schadenersatz auch eine Spielsperre von bis zu sechs Monaten verhängt werden kann. Bestes Beispiel sei Adrian Mutu, der einst wegen Vertragsbruchs 17 Mill. Euro Schadenersatz zahlen musste.

© SID

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