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09.02.2017

13:51 Uhr

Fußball-EM 2024

UEFA-Präsident hofft auf weitere Bewerber

Bald endet die Bewerbungsfrist für Länder die 2024 Interesse an einer EM-Ausrichtung haben. Laut UEFA-Präsident Aleksander Ceferin scheint Deutschland bis jetzt konkurrenzlos zu sein.

Auch drei Wochen vor Ende der Meldefrist seien ihm keine Herausforderer für die deutsche Bewerbung um die Fußball-EM 2024 bekannt, sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin. dpa

EM 2024

Auch drei Wochen vor Ende der Meldefrist seien ihm keine Herausforderer für die deutsche Bewerbung um die Fußball-EM 2024 bekannt, sagte UEFA-Präsident Aleksander Ceferin.

NyonAuch drei Wochen vor Ende der Meldefrist sind UEFA-Präsident Aleksander Ceferin keine Herausforderer für die deutsche Bewerbung um die Fußball-EM 2024 bekannt. Er wisse es nicht, sagte Ceferin am Donnerstag in Nyon nach einer Sitzung des Exekutivkomitees der Europäischen Fußball-Union. „Ich hoffe, dass noch jemand anderes dazu kommt.“ Mehrere Kandidaten seien immer gut für den Bewerbungsprozess. Er wolle die deutsche Kandidatur nicht kommentieren, weil sie ihm noch nicht vorliege. „Aber ich weiß, dass die deutsche Infrastruktur gut ist.“

Die EM in Zahlen - von 1 bis 300.000

0

Island, Nordirland und Irland haben keinen einzigen Spieler nominiert, der in der heimischen Liga kickt.

1

Nur das englische Nationalteam besteht aus Spielern aus einer einzigen Liga: Alle 23 Profis stehen in der Premier League unter Vertrag.

2

„God save the Queen“ wird bei der EM sowohl für England als auch für Neuling Wales gespielt.

3

Frankreich ist nach 1960 und 1984 zum dritten Mal EM-Gastgeber.

4

England, Irland, Nordirland und Wales sind dabei – von den fünf Nationen der britischen Inseln schauen nur die traurigen Schotten zu.

5

Fünf Mannschaften nehmen zum ersten Mal teil: Die Slowakei, Albanien, Island, Wales und Nordirland.

6

Der höchste EM-Sieg datiert aus dem Jahr 2000, als die Niederlande ihr Viertelfinale gegen Jugoslawien 6:1 gewannen.

7

Die Dauerbrenner Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski bestreiten ihr siebtes großes Turnier.

8

Acht Ligen sind mit nur einem Profi vertreten – darunter China (Burak Yilmaz/Türkei von Beijing Guoan) und Saudi-Arabien (Lucian Sanmartean/Rumänien von Al-Ittihad).

9

Der Franzose Michel Platini ist mit neun Toren Rekordschütze – alle erzielt bei der Endrunde 1984. Der Engländer Alan Shearer folgt mit sieben Treffern.

10

Gespielt wird in zehn Stadien. Das größte ist das Stade de France in St. Denis (80.000 Plätze), das kleinste steht in Toulouse (33.000).

11

Die niederländische Elftal, Nummer 3 der „ewigen Tabelle“, ist nicht qualifiziert. „Ohne Holland ...“

12

Juventus Turin und der FC Liverpool sind mit je zwölf Spielern bei der EM vertreten. Bayern München folgt mit neun Profis auf Rang fünf.

13

Im Kader von Schweden und Slowenien stehen Spieler aus 13 verschiedenen Nationen – Topwert. Genau wie die 13 Quali-Tore des Polen Robert Lewandowski.

15

Die EURO 2016 ist die 15. EM-Endrunde.

18

Der Engländer Marcus Rashford von Manchester United ist am 31. Oktober 1997 geboren und damit der jüngste EM-Teilnehmer.

22

In den Kadern von Island und Nordirland stehen Spieler aus 22 verschiedenen Klubs. Russlands Nationaltrainer Leonid Sluzki bediente sich dagegen bei nur acht Vereinen.

24

Erstmals nehmen 24 Teams teil. Auch die Zahl von 51 Begegnungen ist somit Rekord.

25

Das billigste Ticket der Kategorie 4 kostet in der Vorrunde 25 Euro. Für eine Finalkarte der obersten Preisklasse sind dagegen 895 Euro fällig.

40

Der Ungar Gábor Király ist mit 40 Jahren der älteste Teilnehmer. Bislang hielt Lothar Matthäus mit 39 Jahren und 91 Tagen den Rekord.

42

Der EM-Pokal ist 42 Zentimeter hoch und wiegt zehn Kilogramm. Er besteht zu 92 Prozent aus Silber, der Rest ist Kupfer. Kosten: 15.400 Euro.

49

Immerhin 49 Spieler kicken nicht bei einem Erstligisten, 36 dieser Spieler sind in England aktiv.

65

Deutsche Klubs stellen 65 Spieler ab, darunter acht Zweitliga-Profis. Nur England hat mehr (siehe 139).

67

Das schnellste Tor der EM-Geschichte erzielte der Russe Dimitri Kiritschenko 2004 nach 67 Sekunden gegen Griechenland (Endstand 2:1).

139

Ein Viertel der 552 EM-Spieler verdient seine Brötchen in England, darunter alle 23 der Three Lions. Das DFB-Team hat in Bastian Schweinsteiger (Manchester United), Mesut Özil (FC Arsenal) und Emre Can (FC Liverpool) drei England-Legionäre.

301

Größter Außenseiter ist Albanien. Für einen Euro Einsatz gäbe es bei einem Triumph des Neulings 301 Euro zurück.

680

Wer sein Panini-Album füllen will, braucht 680 Klebebildchen. Wer keine einzige Doublette findet, muss somit 96 Euro ausgeben.

6500

So viele freiwillige Helfer (Volunteers) aus 96 Ländern sind im Einsatz.

92.000

Die Pariser Fanzone am Eiffelturm fasst 92.000 Zuschauer, die riesige Leinwand misst 420 Quadratmeter.

125.000

Das Halbfinale 1964 zwischen Spanien und Ungarn in Madrid sahen 125.000 Zuschauer – Rekord. Bei der EM 1972 wollten das Halbfinale (!) zwischen der UdSSR und Ungarn im belgischen Anderlecht nur 1700 Menschen sehen (andere Quellen: 2000) – Minuswert.

180.000

Im Internationalen Sendezentrum IBC in Paris liegen 180.000 Meter Kabel, es gibt 330 Türen, 390 Feuermelder und 3440 Quadratmeter Teppich.

300.000

Sollte Deutschland zum vierten Mal Europameister werden, erhält jeder Spieler 300.000 Euro Prämie vom DFB.

Bis zum 3. März müssen die Nationalverbände ihr Interesse an einer EM-Ausrichtung bei der UEFA erklären, eine Woche später verkündet der Kontinentalverband die potenziellen Bewerber. Vor drei Wochen hatte der favorisierte Deutsche Fußball-Bund seine lange angekündigte Bewerbung um die EM 2024 auch offiziell beschlossen.

Sport: Schaulaufen vor EM-Bewerbung: Zehn Stadien für 2024 gesucht

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Schaulaufen vor EM-Bewerbung: Zehn Stadien für 2024 gesucht

Noch ist nicht mal die Bewerbung für die EURO 2024 raus, da hat das Schaulaufen für mögliche Stadien und Spielorte in Deutschland schon begonnen.

Im März vergangenen Jahres hatten Schweden, Dänemark, Norwegen und Finnland angekündigt, sich womöglich gemeinsam um die Gastgeberrolle der Europameisterschaft 2024 oder 2028 bewerben zu wollen. Wegen unzureichender Stadionkapazität wäre diese Kandidatur allerdings zum derzeitigen Zeitpunkt relativ aussichtslos. In Insiderkreisen wird auch mit einer Kandidatur der Türkei gerechnet, die mit der Bewerbung um die EM 2016 Frankreich unterlegen war.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

09.02.2017, 17:22 Uhr

"Herr Max Marx08.02.2017, 10:50 Uhr
@ Marc Hofmann
Selten so einen unqualifizierten Unsinn gelesen!!!
Autonomes Fahren ist weit mehr als nur programmieren. Das Programmieren ist in diesem Bereich ein Hilfsjob. Die wahren Macher sind die Bauteileentwickler & Applikateure. Mal informieren ... bevor du Märchen postest."

@Max Marx
ich poste keine Märchen,
sondern nur die Wahrheiten über die grünsozialistische Merkelregierung.
Was wäre ich froh, wenn wir so lupenreine Demokraten wie Putin oder Trump an der macht hätten.
Aber wir haben ja nur einen zaudernden Hosenanzug.
Danke

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