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23.01.2007

10:19 Uhr

Anders als bei der WM 2006 in Deutschland, als sich auch Kartenbesitzer namentlich registrieren lassen mussten, wird es bei der Ticketvergabe für die Europameisterschaft (7. bis 29. Juni 2008) in Österreich und der Schweiz anscheinend wesentlich unkomplizierter ablaufen. Nach Angaben von Euro-Medienchef Wolfgang Eichler soll die namentliche Registrierung nicht auf alle Karteninhaber ausgedehnt werden. "Die Personalisierung wird sich auf die Kartenkäufer reduzieren", sagte Eichler dem Sport-Informations-Dienst (sid).

Am 1. März startet die erste Phase des Vergabeverfahrens. Wie von der WM gewohnt kann man sich um die Tickets ausschließlich via Internet (www.euro2008.com) bewerben. "Pro Person dürfen nur vier Tickets pro Spiel bestellt werden, und eine Person kann pro Tag nur für ein Spiel Karten erhalten", erklärte Euro-Geschäftsführer Martin Kallen.

20 Prozent der Tickets pro Spiel für Fans jeder Mannschaft

Die erste Verkaufsphase endet am 31. März, insgesamt kommen dabei rund 30 Prozent (290 000 Karten) des Kontingents auf den Markt. Bei Überbuchung entscheidet das Los. Da die Stadien kleiner sind, gibt es insgesamt zwar deutlich weniger Tickets als bei der WM, dafür erhält jede Mannschaft 20 Prozent der Kapazität pro Spiel für ihre Fans. Bei der WM waren es nur acht Prozent.

Zudem kündigte Eichler einen deutlich maßvolleren Markenschutz im Vergleich zur WM an. Zonen, in denen nur lizensierte Produkte verkauft werden dürfen, sollen auf die acht Stadien begrenzt werden. "Innerhalb des Stadions gibt es das, außerhalb nicht. Wenn ein Bäcker eine EM-Semmel anbietet, ist das o.k. - außer er verwendet das offizielle Logo. Und wir werden auch keinem Wirt in Wien vorschreiben, welches Bier er auszuschenken hat", sagte Eichler.

© SID

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