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03.01.2010

16:26 Uhr

Fußball England

Leeds wirft "Manunited" aus dem FA-Cup

Manchester United ist überraschend aus dem FA-Cup ausgeschieden. Im Old Trafford verlor der Meister 0:1 gegen Drittligist Leeds United. Chelsea kam mit einem deutlichen 5:0 weiter.

Peinliches Aus im FA-Cup: Alex Ferguson. Foto: AFP SID

Peinliches Aus im FA-Cup: Alex Ferguson. Foto: AFP

Spaziergang für Titelverteidiger FC Chelsea, Pokal-Blamage für Meister Manchester United: FA-Cup-Sieger Chelsea erreichte auch ohne den geschonten Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack durch ein 5:0 (3:0) gegen Zweitligist FC Watford die vierte Runde, wo man nun beim Zweitligisten Preston North End antreten muss. Dagegen kam es für Manchester knüppeldick. Der ersatzgeschwächte Rekordpokalsieger unterlag dem mittlerweile drittklassigen Traditionsklub Leeds United 0:1 (0:1).

Ein frühes Aus blieb dem FC Arsenal erspart. Die "Gunners" gewannen das Londoner Premier-League-Duell bei West Ham United mit einem energischen Endspurt 2:1 (0:1). Im Upton Park ging West Ham durch Alessandro Diamanti (45.+1) in Führung, doch Aaron Ramsay (78. ) und Eduardo da Silva (83.) drehten den Spieß zugunsten von Arsenal innerhalb von sechs Minuten. In Runde vier steht mit dem Gastspiel bei Stoke City und Robert Huth erneut ein Liga-Duell an.

Vor 74 529 Zuschauern erzielte Jermaine Beckford den Siegtreffer der Gäste (19.), die erstmals seit 1981 im Old Trafford gewannen. "Die Vorbereitung war gut, aber ich bin schockiert von der Leistung im Spiel. Sie haben gekämpft wie Tiger und wir haben gedacht, dass wir gegen jede Mannschaft gewinnen, die zu einem FA-Cup-Spiel nach Old Trafford kommt. Es ist einfach nur entttäuschend", sagte Sir Alex Mutv.

Ancelotti schonte einige Topstars

Die Top-Klubs in England steigen erst in der dritten Runde des FA-Cups ein. Für Manchesters Teammanager Alex Ferguson war es die erste Niederlage in dieser Runde, seit er seinen Job bei United 1986 antrat. Für Manchester war es zugleich die erste Schlappe gegen einen Drittligisten seit 26 Jahren.

Dagegen ließ Chelsea nichts anbrennen, auch wenn Teammanager Carlo Ancelotti auf Afrika-Cup-Teilnehmer Didier Drogba verzichten musste oder Stars wie Ballack schonte. Ballack verfolgte das Spiel des Tabellenführers von der Bank aus. Bereits nach 22 Minuten hieß es durch Daniel Sturridge (5.), das Eigentor von Watfords John Eustace (15.) und Florent Malouda (22.) 3:0. In der zweiten Hälfte sorgten Frank Lampard (64.) und erneut der überragende Sturridge (68.) für weiteren Jubel an der Stamford Bridge.

Rekordmeister FC Liverpool muss unterdessen in der dritten Runde nachsitzen. Das Team von Trainer Rafael Benitez kam am Samstag beim Zweitligisten FC Reading nicht über ein enttäuschendes 1:1 (1:1) hinaus und muss nun am 12. Januar im Wiederholungsspiel an der heimischen Anfield Road das Weiterkommen sichern. Kapitän Steven Gerrard hatte in der 36. Minute den 1:1-Ausgleich erzielt, nachdem der Außenseiter durch Simon Church (23.) sogar in Führung gegangen war.

Mancini mit City weiter erfolgreich

Roberto Mancini hat als neuer Trainer von Manchester City seine Erfolgsserie hingegen fortgesetzt. City siegte beim Zweitligisten FC Middlesbrough 1:0 und bescherte Mancini damit im dritten Spiel seit seinem Amtsamtritt in Manchester den dritten Sieg.

Dagegen muss der ehemalige Bundesliga-Profi Kevin-Prince Boateng mit dem finanziell schwer angeschlagenen Premier-League-Schlusslicht FC Portsmouth um das Weiterkommen zittern. Trotz eines Tores Boatengs kam der FA-Cup-Sieger von 2008 gegen den Zweitligisten Coventry City nur zu einem 1:1 und muss nun ebenfalls zum Wiederholungsspiel antreten.

© SID

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