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15.01.2010

14:47 Uhr

Fußball England

Premier League ist sparsam geworden

Acht Mill. Euro: Diese Summe gaben die Vereine der englischen Premier League in der Winterpause für Transfers aus - so wenig wie seit Jahren nicht mehr.

Der prominteste Neuzugang der Premier League kommt ablösefrei: Patrick Vieira. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Der prominteste Neuzugang der Premier League kommt ablösefrei: Patrick Vieira. Foto: Bongarts/Getty Images

Auch die stärkste Liga in Europa hat den Sparkurs eingeschlagen. Die Klubs der englischen Premier League haben bislang in der Wintertransferperiode mit geschätzten acht Mill. Euro so wenig Geld auf dem Transfermarkt ausgegeben wie seit Jahren nicht mehr. Im vergangenen Jahr hatten die Klubs von der Insel im Winter noch 201 Mill. Euro in den Markt gepumpt, in der Saison davor waren es immerhin noch 172 Mill. Euro gewesen.

Der prominenteste Winter-Zugang in dieser Saison ist der 33-jährige Franzose Patrick Vieira, der ablösefrei von Inter Mailand zu Manchester City wechselt. Offenbar hat ein Umdenken bei den Klubs stattgefunden. Alex Ferguson, Teammanager von Manchester United, hatte die Preise auf dem Transfermarkt kürzlich als "völlig überhöht" bezeichnet.

Nicht einmal der FC Chelsea hat bislang einen Spieler verpflichtet, obwohl der Klub von Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack damit rechnen muss, dass nach Saisonende das vom Weltverband Fifa verhängte Transferverbot in Kraft tritt. Doch nicht nur die Ablösesummen, sondern auch die hohen Gehälter, die in der Premier League gezahlt werden, bringen die Vereine trotz sprudelnder Fernsehgelder und einer jahrelangen Dominanz in der Champions League in Sparzwang.

© SID

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