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18.01.2007

16:56 Uhr

Fast eine Milliarde Euro beschert der englischen Premier League in den kommenden drei Spielzeiten ihre Auslandsvermarktung. Der Verkauf der Fernsehrechte an der Eliteklasse im Fußball-Mutterland in insgesamt 81 Paketen für 208 Länder und Territorien bringe bis 2010 umgerechnet 952 Mill. Euro, teilte die Premier League am Donnerstag mit.

Die Liga verdoppelt damit ihre Erträge aus dem Ausland. Inklusive der Inlandsvermarktung nimmt die Premier League in den kommenden drei Jahren 4,1 Mrd. Euro ein. Zum Vergleich: Die Bundesliga kassiert nach den derzeit gültigen TV-Verträgen rund 420 Mill. Euro pro Saison, davon lediglich 20 Mill. aus der Auslandsvermarktung.

Für die englischen Klubs zahlt sich die enorme Steigerung der Erlöse aus. Der Meister 2008 erhält eine Prämie von 75 Mill. Euro, und selbst der Tabellenletzte wird noch mit rund 45 Mill. Euro bedacht - so viel wie der FC Chelsea in der vergangenen Saison für seinen Titelgewinn erhielt.

Den Anstieg hat die Premier League vor allem ihrer Beliebtheit in Asien zu verdanken. "Wir haben überall Zuwächse, aber die wirklich großen Sprünge haben wir in Asien und im Mittleren Osten gemacht", sagte Liga-Geschäftsführer Richard Scudamore. Allein in Hongkong zahlt die Sendergruppe Pccw umgerechnet 15 Mill. Euro - drei Viertel von dem, was die Bundesliga in der ganzen Welt erlöst.

© SID

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