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01.02.2010

12:23 Uhr

Fußball Europa-League

Benitez dementiert Gespräche mit "Juve"

Rafael Benitez hat Gerüchte um Verhandlungen zwischen ihm und dem Serie-A-Klub Juventus Turin dementiert. Er habe keinen Kontakt zu "Juve", sagte der Liverpool-Coach.

Absage an Juventus: Rafael Benitez. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Absage an Juventus: Rafael Benitez. Foto: Bongarts/Getty Images

Teammanager Rafael Benitez vom englischen Rekordmeister FC Liverpool hat die Spekulationen über einen Wechsel zu Juventus Turin zur neuen Saison beendet. "Ich möchte absolut deutlich machen, dass ich keinen Kontakt zu Juventus habe und mich mit keinem Vertreter dieses oder eines anderen Klubs unterhalten werde", erklärte der Spanier auf der Homepage der "Reds", bei denen er noch bis 2014 unter Vertrag steht.

Liverpool sendet Warnungsbrief an Turin

Das angebliche Werben des italienischen Rekord-Champions um Benitez hatte zuletzt auch die Beziehungen zwischen beiden Klubs belastet. "Sollte Juventus wirklich ohne unsere Genehmigung Benitez kontaktiert haben, wäre das ein Verstoß gegen die internationalen Regeln. Als Verein haben wir daher beschlossen, Juventus einen freundschaftlichen Warnungsbrief zu senden. Wir werden uns an die Uefa wenden, sollten die Gespräche fortgesetzt werden", sagte ein FC-Sprecher der Gazzetta dello Sport.

Auch intern hatten die Gerüchte bei Juventus für Aufregung gesorgt, weil in Alberto Zaccheroni erst in der vergangenen Woche ein Nachfolger für den erfolglosen Ciro Ferrara präsentiert worden war. Zaccheroni musste sich am Sonntagabend bei seinem Einstand mit einem 1:1 gegen Lazio Rom zufrieden geben.

"Die Spieler waren zu angespannt, die Enttäuschung über das Remis war am Ende groß. Ich habe Wut in ihren Augen gesehen, das ist ein positives Signal, auf dem ich jetzt aufbauen kann", sagte Zaccheroni. Rückendeckung erhielt der neue Coach von den Medien. "Zwei Tage nach seiner Ankunft in Turin hat der neue Coach an den Leistungen der Mannschaft keine Schuld. Wenigstens scheint "Juve" vitaler geworden zu sein", schrieb die Gazzetta dello Sport.

© SID

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