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24.03.2006

14:35 Uhr

Fußball Fifa

Auch Fandel rechnet sich WM-Chance aus

Im Anschluss des Schiedsrichter-Lehrgangs in Frankfurt am Main hat sich Referee Herbert Fandel mit Blick auf die WM zuversichtlich gezeigt. "Ich bin gut vorbereitet und habe alle Tests durchlaufen", sagte der Kyllburger.

Bei der Weltmeisterschaft (9. Juni bis 9. Juli) könnte Gastgeber Deutschland mit zwei Schiedsrichtern vertreten sein. "Welt-Schiedsrichter" Markus Merk (Ottenbach) gilt als so gut wie gesetzt. Sein Bundesliga-Kollege Herbert Fandel (Kyllburg) zeigte sich nach dem Abschluss des Schiedsrichter-Lehrgangs des Weltverbandes Fifa in Frankfurt am Main ebenfalls zuversichtlich. Ich bin gut vorbereitet und habe alle Tests durchlaufen. Meine Papiere sind sauber", gab der Kyllburger zu Protokoll. Für ihn wäre die Teilnahme an der WM im eigenen Land "ein Traum und der Höhepunkt meiner Karriere."

Worawi Makudi, Mitglied des Fifa-Exekutivkomitees, hatte bereits vorab angedeutet, dass erstmals nach den WM-Endrunden 1998 in Frankreich sowie 2002 in Japan und Südkorea wieder zwei Referees aus einem Land bei der Endrunde dabei sein können. "Wir brauchen die besten Unparteiischen, egal aus welchem Land sie kommen", hatte Makudi erklärt.

Neues Kommunikationssystem Herausforderung für die Referees

Fandel und die übrigen Kandidaten auf ein neues Kommunikationssystem einstellen. Die Arbeit mit dem sogenannten Headset, die bereits bei Spielen in den europäischen Wettbewerben getestet wurde, soll die Kommunikation zwischen dem Schiedsrichter, seinen Assistenten sowie dem vierten Unparteiischen verbessern. "Das ist ungewohnt, weil die Wahrnehmung des Spiels dadurch eine andere ist", meinte Fandel.

Bei dem Treffen in der hessischen Metropole hatten sich seit vergangenem Dienstag 44 Referees auf einen Einsatz bei der WM vorbereitet. Überprüft wurden Kondition, Kenntnisse der Regeln und der englischen Sprache, die zum ersten Mal Pflicht ist. Dazu kamen auch ein Sehtest sowie psychologische Tests. Bei der Endrunde werden rund 30 Unparteiische zum Einsatz kommen. Die Schiedsrichterkomission der Fifa wird am 31. März die WM-Teilnehmer nominieren. Im April werden dann nochmal die Assistenten überprüft.

© SID

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