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12.01.2007

13:32 Uhr

Fußball Fifa

Blatter stärkt Südafrika erneut den Rücken

Fifa-Boss Jopseh S. Blatter hat sich erneut hinter Südafrika gestellt: "Wenn sie Hilfe brauchen, werden wir ihnen diese gewähren", so der Schweizer zu den Spekulationen um Probleme im Gastgeberland der WM-Land 2010.

Die Fifa hält ohne Wenn und Aber an Südafrika als WM-Gastgeber für 2010 fest. Das unterstrich der Präsident des Weltverbandes, Joseph S. Blatter, am Freitag auf einer Pressekonferenz am neuen Sitz des franzöischen Verbandes in Paris. "Es gibt einen Notfallplan B, aber auch in dem befindet sich nur der Name Südafrika. Wenn sie Hilfe brauchen, werden wir ihnen diese gewähren. Das einzige Stadion, das noch Probleme bereitet, ist das von Kapstadt. Wenn sich dort bis Ende Februar nichts getan hat, fliege ich eigenhändig mit einer Spitzhacke dort hin", sagte der Schweizer.

Gleichzeitg kündigte Blatter strengere Maßnahmen gegen den Rassismus im Fußball an: "Wir haben eine traumhafte WM in Deutschland erlebt. Jetzt sind wir leider wieder mit dem Alltag konfrontiert. Geldstrafen reichen nicht mehr aus. Es findet sich immer jemand, der zahlt. Wir müssen zu Punktabzügen und im Wiederholungsfall zu Wettbewerbsausschluss kommen."

In Bezug auf die Präsidentschafts-Wahl beim Europa-Verband Uefa in rund zwei Wochen in Düsseldorf (26. Januar), wo der 77 Jahre alte Amtsinhaber Lennart Johansson (Schweden) und Frankreichs 26 Jahre jüngeres Idol Michel Platini kandidieren, verhehlte der Fifa-Chef seine Sympathien kaum: "Ich stand schon immer den Fußballern näher als den Funktionären. Als Fußballer weiß ich, wann das Alter gekommen ist, in dem der Leistungsfähigkeit Grenzen gesetzt sind."

© SID

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