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10.01.2011

20:01 Uhr

Fußball Fifa

Der Fußball-Floh hat wieder zugebissen

Lionel Messi hat die Wahl zum Weltfußballer des Jahres 2010 gewonnen. Der Argentinier vom FC Barcelona setzte sich gegen seine Mitspieler Xavi und Andres Iniesta durch.

Der Argentinier Lionel Messi wurde zum Weltfußballer des Jahres 2010 gewählt. Foto: SID Images/AFP/Franck Fife SID

Der Argentinier Lionel Messi wurde zum Weltfußballer des Jahres 2010 gewählt. Foto: SID Images/AFP/Franck Fife

Der Fußball-Floh hat überraschend wieder zugebissen: Superstar Lionel Messi vom FC Barcelona hat trotz einer enttäuschenden WM im Dress der argentinischen Nationalmannschaft zum zweiten Mal in Folge die Wahl zum Weltfußballer gewonnen und den Dreikampf mit seinen Klubkollegen Andres Iniesta und Xavi um den Titel des besten Spielers 2010 für sich entschieden.

"Für mich war 2010 ein kompliziertes Jahr. Mit Barcelona lief es sehr gut, bei der WM weniger gut", sagte Messi, der mit der argentischen Nationalmannschaft im WM-Viertelfinale deutlich mit 0:4 an Deutschland gescheitert war. Dennoch erhielt Messi die meisten Stimmen bei der unter Journalisten sowie Spielführern und Trainern der Nationalteams durchgeführten Abstimmung. Dabei machten erstmals drei Spieler aus einem Verein den Titel unter sich aus.

Matthäus weiterhin einziger deutscher Weltfußballer

Ein deutscher Spieler hatte es nicht in die Endausscheidung geschafft. Fünf deutsche Nationalspieler waren in den Kreis der ursprünglich 23 Kicker berufen worden. Ein deutsches Quartett vom Champions-League-Finalisten Bayern München bestehend aus WM-Torschützenkönig Thomas Müller, DFB-Kapitän Philipp Lahm, Miroslav Klose und Bastian Schweinsteiger stand ebenso zur Wahl wie Spielmacher Mesut Özil von Real Madrid. Allerdings schafften sie nicht den Sprung unter die besten Drei. Damit bleibt Lothar Matthäus weiter der einzige deutsche Weltfußballer (1991).

Die Auszeichnung zur Weltfußballerin des Jahres 2010 erhielt die brasilianische Nationalspielerin Marta . Die Offensivspielerin des US-Meisters FC Gold Pride holte sich den Titel zum fünften Mal in Folge. Die 24-Jährige setzte sich gegen die deutschen Nationalspielerinnen Birgit Prinz vom 1. FFC Frankfurt und Fatmire Bajramaj von Turbine Potsdam durch.

© SID

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