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06.01.2009

18:58 Uhr

Fußball International

Beckham feiert ersten Sieg mit Milan gegen HSV

Der AC Mailand hat beim Debüt seines Stars David Beckham im Testspiel gegen den Hamburger SV einen Sieg eingefahren. Die "Rossoneri" siegten mit 4:3 nach Elfmeterschießen in Dubai.

David Beckham (r.) im Duell mit Hamburgs Marcell Jansen. Foto: AFP SID

David Beckham (r.) im Duell mit Hamburgs Marcell Jansen. Foto: AFP

David Beckham hat gegen Bundesligist Hamburger SV ein blasses, aber erfolgreiches Debüt für den AC Mailand gefeiert. Der Leihspieler vom amerikanischen Erstligisten LA Galaxy gewann sein erstes Spiel mit den "Rossoneri" gegen die Hanseaten im Trainingslager in Dubai mit 4:3 (1:1, 0:0) nach Elfmeterschießen und damit die "Football Challenge" des Öl-Emirats gegen den Titelverteidiger.

Ronaldinho brachte den Uefa-Cup-Gegner von Werder Bremen per Foulelfmeter in Führung (62.). Zuvor war Massimo Ambrosini nach dem harmlosen Einsteigen von Alex Silva zu Boden gegangen. Collin Benjamin glich nach einer Ecke von Mladen Petric per Abstauber aus (67.). Für die Entscheidung im finalen Shootout sorgte der Franzose Mathieu Flamini. Zuvor hatten Thiago Neves und Dennis Aogo für den HSV verschossen.

"Die Leute haben einen guten HSV gesehen. Am Schluss haben die Kräfte etwas nachgelassen, aber es war kein so großer Unterschied zu Milan zu sehen", sagte Hamburgs Trainer Martin Jol.

Hamburg die bessere Mannschaft in Dubai

Hamburg beherrschte das Geschehen vor rund 30 000 Zuschauern im "The Sevens"-Stadion über weite Strecken und zeigte sich dreieinhalb Wochen vor dem Rückrundenstart gegen Bayern München in ansprechender Form. Erst gegen Ende der Begegnung ließ der HSV nach. Dennoch hatte Petric kurz vor Schluss die Entscheidung auf dem Kopf.

Milan dagegen schonte sich für das Ligaspiel am Sonntag beim AS Rom. Beckham setzte keinerlei Akzente und wurde bereits zur Halbzeit ausgewechselt. Paolo Guerrero und Marcell Jansen hätten den HSV, der ohne den am Mittelfuß verletzten Stammtorhüter Frank Rost spielte, schon vor der Pause in Führung bringen können.

Trotz seiner glanzlosen Vorstellung stand Glamour-Boy Beckham im Mittelpunkt des Interesses. Als der Name des "Spice Boys" bei der Mannschaftsaufstellung verlesen wurde, gab es ohrenbetäubendes Gekreische. Schon beim Training in Dubai war er euphorisch gefeiert worden. Bei jedem Auftritt war die Aufregung um "Becks" groß, der englische Nationalspieler wurde deshalb gesondert geschützt.

Beckham konnte sich nicht empfehlen

Manchmal werde es ihm schon zuviel, gestand der 33-Jährige am Persischen Golf ein. Zumal Beckham ("Milan ist ein toller Klub, ich genieße es") lieber sportlich von sich reden machen will. Mit seinem Gastspiel, das vorläufig bis zum 8. März datiert ist, erhofft sich Beckham wieder bessere Chancen in der Nationalmannschaft. Gegen den HSV empfahl er sich aber nicht.

© SID

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