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06.01.2011

13:55 Uhr

Fußball International

Osieck wehrt sich gegen Australiens Favoritenrolle

Australiens Nationalcoach Holger Osieck will vor dem Start des Asien-Cups nichts von der Favoritenrolle wissen. "Es ist sehr schwierig, uns als Favoriten zu bezeichnen", so Osieck.

Holger Osieck weist die Favoritenrolle von seinem Team. Foto: SID Images/Firo SID

Holger Osieck weist die Favoritenrolle von seinem Team. Foto: SID Images/Firo

Australiens Nationaltrainer Holger Osieck weist vor dem Start des Asien-Cups am Freitag in Katar die Favoritenrolle von sich. Nach Meinung des deutschen Trainers werden mehrere "starke Nationen" um den Titel spielen. "Mit Südkorea und Bahrain haben wir gleich zwei in unserer Gruppe. Dazu kommen fünf, sechs weitere Teams", sagte der Coach dem kicker.

Auch Osiecks Starspieler Tim Cahill glaubt bei der zweiten Teilnahme der "Socceroos" nicht unbedingt an den großen Wurf. "Es ist sehr schwierig, uns als Favoriten zu bezeichnen. Andere Teams haben sich gründlicher auf dieses Turnier vorbereitet", sagte der Profi vom englischen Premier-League-Klub FC Everton. Zum Auftakt der Gruppe C trifft das Osieck-Team am 10. Januar auf Indien.

Australien und Japan Titelanwärter

Neben den Australiern, die seit 2006 durch den Weltverband Fifa Asien zugeordnet sind, wird Japan als heißer Anwärter auf den Titel genannt. Die "Blauen Samurai" könnten mit dem vierten Triumph einen Rekord aufstellen. "Der Asien-Cup bietet uns die Chance zu einem großen Sieg", sagte Japans italienischer Star-Trainer Alberto Zaccheroni. Japan siegte bereits in den Jahren 1992, 2002 und 2004.

Seit 1956 wird der Asien-Cup ausgespielt. Erster Sieger war Südkorea, das auch bei der zweiten Austragung 1960 triumphierte, sich im Anschluss aber nicht mehr in die Siegerliste eintragen konnte. 2007 siegte der Irak, der dieses Mal vom deutschen Coach Wolfgang Sidka betreut wird. Mit der Partie der Gruppe A zwischen Gastgeber Katar und Usbekistan wird der Asien-Cup am Freitag eröffnet. Insgesamt sind 16 Teams in vier Gruppen mit von der Partie.

© SID

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