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12.01.2007

10:44 Uhr

Fußball International

"Schotten-Zwist" um Trainer Smith beigelegt

Die Glasgow Rangers werden eine Abstandszahlung von umgerechnet 310 000 Euro an den schottischen Fußball-Verband SFA vornehmen. Zuvor war Nationalcoach Walter Smith überraschend zu den kriselnden Rangers gewechselt.

Der Streit zwischen dem kriselnden schottischen Renommierklub Glasgow Rangers und dem schottischen Fußball-Verband SFA um Trainer Walter Smith ist beendet. Die Rangers, die den bisherigen Nationaltrainer am Mittwoch überraschend verpflichtet hatten, stimmten einer Abstandszahlung von umgerechnet rund 310 000 Euro zu und wendeten damit eine gerichtliche Auseinandersetzung ab.

Die SFA hatte angekündigt, gegen Smith, der die "Bravehearts" zur EM-Endrunde 2008 in Österreich und der Schweiz führen sollte, und gegen die Rangers wegen des Wechsels vorzugehen. Smith, der die Rangers von 1991 bis 1998 zu sieben nationalen Meisterschaften geführt hatte, unterschrieb bei dem Klub einen Drei-Jahres-Vertrag und wurde Nachfolger des zurückgetretenen Paul Le Guen. Die Krise bei den Rangers hatte zuletzt mit dem 2:3 in der 3. Runde des FA-Cup bei Dunfermline Athletic den bisherigen Höhepunkt erreicht.

Als Nationaltrainer hatte Smith vor gut zwei Jahren Berti Vogts abgelöst und das Team in den bisherigen vier Spielen der EM-Qualifikation zu drei Siegen geführt. Damit liegen die Schotten in der Gruppe B hinter Vize-Weltmeister Frankreich und noch vor Weltmeister Italien auf Rang zwei.

© SID

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