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04.01.2007

20:42 Uhr

Fußball International

Ungarn bangt um Torwart-Idol Grosics

Gyula Grosics ist zurzeit das neue Sorgenkind der ungarischen Fußball-Fans. Der Keeper des Vizeweltmeisters von 1954 wurde sechs Wochen nach dem Tod von Ferenc Puskas ins Krankenhaus eingeliefert.

Ferenc Puskas ist gerade einmal sechs Wochen tot, da bangt Ungarn um ein weiteres Idol. Torwart-Legende Gyula Grosics wurde wegen Problemen mit der Blutzufuhr zum Gehirn in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 80-Jährige, einer von noch zwei lebenden Mitgliedern aus Ungarns goldenem Team der 50er-Jahre, hatte zuvor für kurze Zeit das Bewusstsein verloren.

"Puskas´ Tod belastet mich sehr. Ich muss es in diesem Jahr langsam angehen lassen und mich mehr ausruhen", sagte Grosics der nationalen ungarischen Nachrichtenagentur MTI. Bereits vor einem Jahr hatte er sich wegen ähnlicher Probleme in einer Klinik in Budapest behandeln lassen müssen.

1954 hatte Ungarn als haushoher Favorit trotz einer schnellen 2:0-Führung im Berner Wankdorf-Stadion das WM-Finale gegen Deutschland mit 2:3 verloren. Das Team um den legendären Puskas, der am 17. November im Alter von 79 Jahren gestorben und am 9. Dezember unter großer Anteilnahme der gesamten Fußball-Welt beigesetzt worden war, hatte bis zur Niederlage gegen das Team des damaligen Bundestrainers Sepp Herberger 31 Spiele in Folge nicht verloren. Neben Grosics lebt aus dieser Erfolgself nur noch Jeno Buzanszky.

© SID

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