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16.01.2007

16:07 Uhr

Fußball International

Vogts-Verpflichtung stößt in Nigeria auf Kritik

Die Anstellung von Berti Vogts als Nigerias neuer Nationalcoach weckt im Land des Olympiasiegers von 1996 Widerstand. "Vogts´ Verpflichtung überzeugt mich nicht", sagte etwa Ex-Nationalspieler Segun Odegbami.

Als neuer Cheftrainer der nigerianischen Nationalmannschaft wird Berti Vogts nicht von jedermann mit offenen Armen empfangen. "Es ist ein grober Fehler, dass die Wahl auf Vogts gefallen ist, denn er bringt uns nicht weiter. Man kann nicht jemanden verpflichten, der seit 1997 immer gescheitert ist. Er ist mit Deutschland bei der Weltmeisterschaft 1998 gescheitert, und er ist mit Schottland gescheitert", sagte das ehemalige Vorstandsmitglied des nigerianischen Verbandes NFA, John Fashanu.

Gegen Vogts, dessen Verpflichtung bis 2010 am Montag bekannt gegeben worden war, sprach sich auch Ex-Nationalspieler Segun Odegbami aus: "Vogts´ Verpflichtung überzeugt mich nicht, denn er hat mit Schottland keine Erfolge vorzuweisen." Nach mehr als 26 Monaten hatte Vogts, Weltmeister von 1974, wieder ein Engagement gefunden.

Dagegen glaubt Ex-Nationaltrainer Christian Chukwu, dass der Verband mit der Verpflichtung des 60 Jahre alten Deutschen die richtige Entscheidung getroffen habe: "Zum ersten Mal haben wir einen Weltklassetrainer unter Vertrag genommen. Er hat mit seinen Mannschaften auf höchstem Niveau gespielt. Seine Erfahrung wird Nigeria weiterbringen." Chukwu war im Juli vergangenen Jahres entlassen worden.

© SID

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