Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.01.2007

15:37 Uhr

Fußball National

Bundesliga verzeichnet Zuschauer-Rückgang

Nach der Hinrunde muss die Bundesliga einen Zuschauer-Rückgang von 2,64 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. Hauptverantwortlich dafür ist der Abstieg der Fan-Magneten Köln und Kaiserslautern.

Im Vergleich zum Vorjahr sind in der Bundesliga-Hinrunde in dieser Saison 150 847 weniger Zuschauer in die Stadien geströmt. Nach Angaben der Deutschen Fußball Liga (DFL) kamen an den ersten 17 Spieltagen insgesamt 5 558 152 Besucher zu den 153 Spielen. Das Oberhaus verzeichnet damit einen Rückgang von 2,64 Prozent.

Durchschnittlich strömten allerdings 36 328 Fans in die Stadien der 18 Vereine und sorgten damit für einen Spitzenwert im europäischen Vergleich. In der englischen Premier League kamen bislang 33 800 Fans zu den einzelnen Spielen und in der italienischen Serie A 21 700 Zuschauer.

Wegfall der großen WM-Arenen verantwortlich

Das Minus im Gesamtbesuch in der deutschen Eliteklasse resultiert allerdings weitgehend aus dem Abstieg des 1. FC Köln, 1. FC Kaiserslautern und MSV Duisburg: Den Wegfall der großen WM-Arenen in Köln und Kaiserslautern für die Zuschauer-Bilanz konnten die Aufsteiger Alemannia Aachen, VfL Bochum und Energie Cottbus mit ihren kleineren Arenen nicht kompensieren.

Die 15 Erstligisten, die bereits in der vergangenen Saison der höchsten Spielklasse in Deutschland angehört hatten, verzeichnen denn auch mit einem Durchschnittsbesuch von 40 137 Kunden ein Plus von 5,05 Prozent gegenüber der Hinrunde 2005/06 (Hinrunden-Schnitt: 38 209).

Die Zugkraft besonders der Absteiger Köln und Kaiserslautern wiederum beeinflusste die Halbzeit-Bilanz der 2. Liga ausgesprochen positiv. 2 243 286 Zuschauer bedeuten einen Rekord in der Geschichte des Unterhauses. Das Plus gegenüber dem Hinrunden-Ergebnis aus dem Vorjahr beträgt 340 703 Fans oder mehr als 17 Prozent.

© SID

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×