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14.01.2011

11:49 Uhr

Fußball National

DFB sperrt Spieler wegen Manipulationsabsprachen

Der DFB hat Patrick Neumann vom Viertligisten SC Verl wegen Manipulationsabsprachen für mehr als zwei Jahre gesperrt. Drei weitere Verfahren gegen Spieler wurden eingestellt.

Patrick Neumann wurde für zwei Jahre und neun Monate aus dem Verkehr gezogen. Foto: SID Images/AFP/ SID

Patrick Neumann wurde für zwei Jahre und neun Monate aus dem Verkehr gezogen. Foto: SID Images/AFP/

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den Spieler Patrick Neumann vom Regionalligisten SC Verl wegen Manipulationsabsprachen in drei Fällen für zwei Jahre und neun Monate gesperrt. Der Beginn der Sperre wurde auf den 24. November 2009, den Tag von Neumanns Ausschluss aus dem Verler Spielerkader, festgelegt. Frühestens am 23. August dieses Jahres darf sich Neumann wieder einem im DFB organisierten Verein anschließen.

"Kontrollausschuss und Sportgericht sehen es als erwiesen an, dass sich Neumann gegenüber einem Wettspieler und-vermittler bereit erklärt hat, die Ergebnisse der Meisterschaftsspiele der Regionalliga West zwischen Borussia Mönchengladbach II und dem SC Verl, dem SC Verl und dem 1. FC Köln II und dem 1. FC Saarbrücken und dem SC Verl zugunsten des jeweiligen Spielgegners zu beeinflussen", hieß es in der Begründung. Alle Spiele wurden 2009 ausgetragen.

"Ein Nachweis, dass es durch Neumann während dieser Spiele tatsächlich zu Manipulationshandlungen gekommen ist, ließ sich nicht führen. Neumann wurden für seine Handlungen von dem Wettspieler und-vermittler erhebliche Geldbeträge in Aussicht gestellt und teilweise ausbezahlt."

Drei weitere Verfahren eingestellt

Gegen das Urteil des Einzelrichters kann binnen 24 Stunden eine mündliche Verhandlung vor dem DFB-Sportgericht beantragt werden. Neumann ist der siebte Spieler, der vom DFB wegen einer Verstrickung in den Wettskandal mit einer Sperre belegt wird.

Drei weitere Verfahren gegen Spieler wurden eingestellt, da "nach den durchgeführten Ermittlungen des DFB-Kontrollausschusses ein hinreichender Tatverdacht nicht bestand".

© SID

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