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13.01.2011

13:11 Uhr

Fußball National

Spieler bestätigt Bestechung bei U19-Partien

Ein ehemaliger Juniorenspieler von Arminia Bielefeld hat im Prozess um den Wettskandal Bestechung im A-Jugendbereich bestätigt. Der Angeklagte Stevan R. habe Forderungen gestellt.

Auch der A-Jugendbereich ist von Bestechungen nicht verschont geblieben. Foto: SID Images/Firo SID

Auch der A-Jugendbereich ist von Bestechungen nicht verschont geblieben. Foto: SID Images/Firo

Ein ehemaliger U19-Spieler von Arminia Bielefeld hat im Prozess um den Wettskandal Bestechung im A-Jugendbereich bestätigt. Der Angeklagte Stevan R. habe von ihm und anderen Spielern verlangt, Partien mit mindestens zwei Toren Unterschied zu verlieren. Er selbst habe wegen einer Verletzung gar nicht gespielt, von einem ehemaligen Spieler, über den der Kontakt hergestellt wurde, aber im Nachhinein 200 Euro erhalten.

Bei Manipulationsabsprachen vor einem weiteren Spiel habe er wie zwei Mitspieler "50 Euro fürs Wochenende zum Feiern" erhalten. 1 500 Euro pro Spieler seien in Aussicht gestellt worden. Die Manipulation soll von Stevan R. aber kurzfristig abgesagt worden sein, weil er angeblich in Asien nicht auf die Partie wetten konnte. Der 18 Jahre alte Schüler, der am Donnerstag vor dem Bochumer Landgericht als Zeuge aussagte, meldete sich inzwischen bei der Arminia ab und wurde vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) für 14 Monate gesperrt.

© SID

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