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08.01.2011

12:11 Uhr

Fußball Nationalmannschaft

Auch Gomez kritisiert WM-Vergabe an Katar

Nationalstürmer Mario Gomez hat sich in die Reihe der Katar-Kritiker nahtlos eingereiht. "Es macht keinen Sinn - und es ist ohnehin schon kurios genug", sagte der Bayern-Profi.

Mario Gomez hat kein Verständnis für die WM-Vergabe an Katar. Foto: SID Images/Team2 SID

Mario Gomez hat kein Verständnis für die WM-Vergabe an Katar. Foto: SID Images/Team2

Nach Thomas Müller und Philipp Lahm hat sich auch Nationalspieler Mario Gomez klar gegen eine Austragung der Weltmeisterschaft 2022 in Katar im Sommer ausgesprochen. "Es macht keinen Sinn - und es ist ohnehin schon kurios genug", sagte der Profi von Bayern München der Münchner Abendzeitung. Im Winter könne es zwar eine gute WM werden, im Sommer sei "es der Wahnsinn".

Gomez, der sich momentan mit den Bayern im Trainingslager in Katars Hauptstadt Doha befindet, ging sogar noch weiter als seine Kollegen. Der Stürmer kritisierte die Fifa harsch für die Vergabe der Weltmeisterschaft an den Persischen Golf.

"Ich frage mich, in welcher Welt leben wir eigentlich?", sagte Gomez. Beim Weltklimagipfel in Mexiko werde diskutiert, wie man Energie sparen kann, "und am gleichen Tag vergibt die Fifa so ein Turnier an einen Staat wie Katar", sagte er. Besonders die Idee, Stadien mit "Unmengen von Energie" runterkühlen zu wollen, sei für Gomez Unsinn: "Das ist für mich nicht nachvollziehbar".

© SID

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