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31.01.2009

08:19 Uhr

Fußball Spanien

Betis und Atletico unter Zugzwang

An der Spitze der spanischen Primera Divison genießt der FC Barcelona ein unbeschwertes Dasein, für Betis Sevilla und Atletico Madrid wird der Druck dagegen immer größer.

Betis-Coach Paco Chaparro bangt um seinen Job. Foto: AFP SID

Betis-Coach Paco Chaparro bangt um seinen Job. Foto: AFP

In der spanischen Primera Division spielt Spitzenreiter FC Barcelona in einer eigenen Liga und ist der Konkurrenz schon um zwölf Punkte enteilt. Vor dem 21. Spieltag richtet sich die Aufmerksamkeit in erster Linie auf Teams wie Betis Sevilla und Atletico Madrid, die nach den jüngsten Misserfolgen gehörig unter Druck stehen.

Betis Sevilla schied am Mittwoch im Königspokal gegen Real Mallorca aus. In der Liga konnte die Elf von Trainer Paco Chaparro erst sechsmal gewinnen und liegt nur vier Punkte vor einem Abstiegsplatz. Eine weitere Niederlage im Heimspiel gegen den FC Getafe, Ex-Klub des deutschen Trainers Bernd Schuster, könnte das Aus für Chaparro bedeuten. "Es war ein herber Rückschlag für uns", sagte der ehemalige Amateurcoach, der im Dezember 2007 die Nachfolge von Hector Cuper antratt, nach dem Pokal-Aus gegen Mallorca.

Dünn wird die Luft auch für Javier Aguirre. Der mexikanische Trainer von Atletico Madrid konnte seit dem 20. Dezember kein Spiel mehr mit seiner Mannschaft gewinnen. Obwohl Atletico ein Tor mehr als der große Stadtrivale Real erzielt hat, liegt die Mannschaft derzeit nur auf dem sechsten Rang - neun Punkte hinter den "Königlichen" und weit hinter den eigenen Ansprüchen. "Wir müssen gewinnen, egal wie", sagte Mittelfeldspieler Paolo Assuncao und äußerte zugleich Verständnis für den zuletzt aufgekommenen Unmut der Fans.

Madrid bleibt die Hoffnung auf eine "Barca"-Krise

Real Madrid muss in Numancia unbedingt punkten, um die ohnehin geringen Chancen auf die Meisterschaft nicht vorzeitig begraben zu müssen. "Barcelona spielt tollen Fußball, aber auch sie werden eine Krise haben, und dann müssen wir zur Stelle sein", verbreitet der portugiesische Innenverteidiger Pepe Zweckoptimismus.

Der katalanische Tabellenführer muss bei Racing Santander antreten, während der FC Sevilla, Verfolger des Führungsduos, den Spieltag bei Sporting Gijon vollendet.

Die Spiele im Überblick:

Athletic Bilbao - FC Malaga (heute, 20 Uhr), CD Numancia - Real Madrid (heute, 22 Uhr), Atletico Madrid - Real Valladolid, Espanyol Barcelona - Recreativo Huelva, Betis Sevilla - Getafe, Racing Santander - FC Barcelona, Deportivo La Coruna - FC Villarreal, CA Osasuna Pamplona - Real Mallorca (alle Sonntag, 17 Uhr), FC Valencia - UD Almeria (Sonntag, 19 Uhr), Sporting Gijon - FC Sevilla (Sonntag, 21 Uhr)

© SID

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