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13.01.2008

21:05 Uhr

Fußball Spanien

Real Madrid stellt alten Abstand wieder her

Durch einen 2:0-Sieg bei Schlusslicht UD Levante hat Meister Real Madrid am Sonntag seinen Sieben-Punkte-Vorsprung vor dem FC Barcelona wieder hergestellt. Der Niederländer Ruud van Nistelrooy traf doppelt.

Der spanische Titelverteidiger Real Madrid hat seinen Vorsprung in der Primera Division behaupten können. Das Team von Trainer Bernd Schuster stellte am Sonntag durch einen 2:0 (0:0)-Erfolg bei UD Levante den Sieben-Punkte-Abstand zu Verfolger FC Barcelona wieder her. Mann des Tages war Ruud van Nistelrooy, der seine Saisontreffer zehn und elf erzielte (76., Strafstoß/88.).

Bereits am Samstag hatten Eidur Gudjohnsen (27.), Bojan Krkic (52.) sowie Torjäger Samuel Eto'o (77. und 87.) "Barca" zu einem ungefährdeten 4:0-Heimsieg gegen Real Murcia geschossen. Ein Sonderlob von Trainer Rijkaard heimste der Franzose Thierry Henry ein, der zwei Treffer vorbereitet hatte. "Er demonstriert sein Klasse, nachdem er lange Zeit durch Verletzung gehandicapt war. Für mich war er die spielbestimmende Figur auf dem Platz", sagte der niederländische Fußballlehrer. Die Katalanen traten ohne die verletzten Ronaldinho und Lionel Messi an.

Im zweiten Samstagspiel gab Athletic Bilbao Uefa-Cup-Sieger FC Sevilla mit 2:0 das Nachsehen. Francisco Yeste (28.) und Markel Susaeta (68.) trafen für die Basken vor 35 000 Fans. Sevilla verlor Abwehrspieler Julien Escude in der 53. Minute durch Platzverweis.

Der deutsche Nationalspieler David Odonkor hat sich unterdessen nach zweimonatiger Verletzungspause wieder zurückgemeldet. "Ich bin noch nicht bei 100 Prozent. Aber ich könnte am Sonntag gegen Getafe 30 Minuten spielen, wenn der Trainer das will", sagte der Offensivspieler des Erstligisten Betis Sevilla am Samstag. Trainer Hector Cuper berücksichtigte ihn aber nicht für die Partie.

Der frühere Dortmunder musste Anfang November am rechten Knie operiert werden. Dabei wurde Narbengewebe von einer alten Verletzung geglättet. Zuvor hatte sich Odonkor nach großen Anlaufschwierigkeiten gerade einen Stammplatz bei Betis erobert.

© SID

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