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13.01.2010

14:04 Uhr

Fußball U21

Adrion erhöht Druck auf U21-Auswahl

Weil die EM-Quali für die U21-Auswahl des DFB bislang schleppend verlief, erhöht Coach Rainer Adrion den Druck auf sein Team. "In jedem Spiel muss ein Sieg her" so der 56-Jährige.

Rainer Adrion erhöht den Druck auf sein Team. Foto: Bongarts/Getty Images SID

Rainer Adrion erhöht den Druck auf sein Team. Foto: Bongarts/Getty Images

Nach der bislang enttäuschenden EM-Qualifikation hat Trainer Rainer Adrion den Druck auf die deutschen U21-Fußballer erhöht. "Wir haben jetzt vier Endspiele vor Augen. In jedem Spiel muss ein Sieg her", sagte der 56-Jährige und forderte mit Blick auf die möglicherweise bereits vorentscheidende Begegnung am 2. März in Magdeburg gegen Island den Beginn einer Aufholjagd: "Wir stehen unter Zugzwang. Jeder Punkt, den wir jetzt noch abgeben, könnte bereits das Aus bedeuten."

Bei einem Spiel weniger hat die Nachfolgegeneration der Europameister von 2009 als Tabellendritter der Gruppe fünf bereits fünf Punkte Rückstand auf die überraschend starken Isländer. An der Spitze steht souverän Tschechien mit fünf Siegen aus fünf Spielen. Die zehn Gruppensieger und die vier besten Zweiten qualifizieren sich für die Play-offs zur Endrunde 2011 in Dänemark.

"Freue mich sogar ein wenig über die Situation"

"Ich freue mich sogar ein wenig über die Situation, denn wenn wir sie meistern, kann sie uns stärker machen", sagte Adrion. Der Coach erinnerte dabei an das EM-Play-off-Spiel gegen Frankreich (1: 1) am 10. Oktober 2008 ebenfalls in Magdeburg, wo das Team dem Druck standgehalten hatte. Wenige Monate später triumphierte der DFB-Nachwuchs bei der Endrunde in Schweden.

Die Stars Mesut Özil (Werder Bremen) und Jerome Boateng (Hamburger SV), die beide noch in der U21 auflaufen könnten, werden wohl nicht gegen Island dabei sein, da die Nationalmannschaft von Bundestrainer Joachim Löw am 3. März Argentinien zu einem Testspiel in München empfängt. "Sie haben sich im Kader von Joachim Löw festgesetzt, und der hat natürlich Priorität. Außerdem ist ein ständiges Wechseln nicht förderlich. Ich bin überzeugt, dass wir es auch ohne diese Spieler schaffen", sagte Adrion.

© SID

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