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21.03.2006

07:05 Uhr

Fußball U21

Deutsche U21 will in Ahlen gegen Armenien glänzen

Im heutigen Testspiel will Deutschlands U21 gegen Armeniens A-Team jede Menge Selbstvertrauen für die Mission EM-Titel tanken. Auch wenn die Aufstellung völlig offen ist, will die DFB-Auswahl in Ahlen groß auftrumpfen.

Die U21-Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat in der heutigen Partie gegen die A-Nationalmannschaft Armeniens in Ahlen (19.45 Uhr/live im DSF) nichts zu verlieren. Das Motto der von Trainer Dieter Eilts betreuten deutschen Elf für den vorletzten ernsthaften Test vor der Europameisterschaft vom 23. Mai bis 4. Juni in Portugal lautet: Selbstvertrauen für die Mission EM-Titel tanken und wichtige Erkenntnisse im Kader-Puzzle sammeln.

Das Ergebnis ist laut Dieter Eilts "zweitrangig", doch nach der 1:2-Niederlage gegen die A-Auswahl Lettlands Ende Februar wäre ein Sieg gegen ein "Erwachsenen-Team" die beste Motivation für die hohen Ziele.

Zwei Monate vor der 18. Auflage der Junioren-Europameisterschaft, bei der die DFB-Youngster den ersten Titelgewinn anstreben, steckt Eilts aber noch in der Experimentierphase. Ein wenig Planungssicherheit erhält der Europameister von 1996 ausgerechnet durch die Tatsache, dass Bundestrainer Jürgen Klinsmann mit seinem Antrag auf verschobene Nominierungsfrist für die A-WM in Deutschland scheiterte.

So wird der DFB beide Turnier-Aufgebote am 15. Mai bekannt geben, und Eilts weiß zumindest acht Tage vor dem Eröffnungsspiel gegen Serbien und Montenegro, wer ihm zur Verfügung steht. Vor allem der Kölner Lukas Sinkiewicz und der Bremer Christian Schulz hoffen nach je drei Einsätzen im A-Team noch auf die WM-Teilnahme, auch Stürmer Stefan Kießling (1. FC Nürnberg) und Abwehrspieler Malik Fathi (Hertha BSC Berlin) werden noch Außenseiter-Chancen eingeräumt.

Aufstellung völlig offen

Die Aufstellung für die Partie gegen die Armenier wird jedenfalls bis wenige Stunden vor dem Anpfiff offen sein. Gleich fünf Spieler kehrten nach Zwangspausen beim Spiel gegen die Letten zurück in den Kader, sechs Akteure haben nach Pflichtspielen am Sonntag nur 48 Stunden Regenerationszeit, und ausgerechnet der Frankfurter Alex Meier (Adduktorenprobleme) ist vor seinem geplanten Debüt angeschlagen.

"Ob er fit ist, wird sich erst kurzfristig entschieden", erklärte Eilts, der möglichst vielen seiner 20 Akteure eine Bewährungschance geben will: "Aber wenn er spielen kann, wird er von Anfang an dabei sein. Sonst hätte ich ihn gar nicht nominieren müssen." Erste Verlierer im Kader-Puzzle für die EM sind der Bielefelder Ioannis Masmanidis, der Wolfsburger Karsten Fischer und der Fürther Roberto Hilbert, die gegenüber der letzten Partie aus dem Kader rutschten.

DFB-Junioren wollen A-Team schlagen

"Am wichtigsten ist, dass die Mannschaft Fortschritte macht und die Leistung der ersten 30 Minuten gegen Lettland über 90 Minuten wiederholt", sagte Eilts, der gegen die Balten die erste Niederlage in seinem 15. Spiel als U21-Coach kassieren musste. Der DFB-Coach gibt jedoch zu, "dass die Letten schon etwas stärker einzuschätzen sind als die Armenier. Und außerdem sind bei uns ja einige wieder zurück". In der WM-Qualifikation hatten sich die Armenier gegen die Niederlande zweimal überraschend gut geschlagen (0:2, 0:1), holten in zwölf Spielen neben zwei Siegen gegen Andorra aber nur noch einen Punkt beim 1:1 gegen Rumänien.

© SID

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