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17.02.2011

00:42 Uhr

Fußball-WM 2014

Ronaldo in São Paulos WM-Komitee berufen

Kurz nach seinem Rückzug aus dem aktiven Fußballgeschäft hat Stürmerstar Ronaldo eine neue Aufgabe gefunden. Er soll die Stadt São Paulo nicht nur für die WM sondern auch für den Confederations Cup 2013 fit machen. Das dazu notwendige Stadion besteht derzeit aber nur auf dem Papier.

Fußball-Legende Ronaldo nachdem er eine Auszeichnung in Sao Paulo erhalten hat. Quelle: dpa

Fußball-Legende Ronaldo nachdem er eine Auszeichnung in Sao Paulo erhalten hat.

São PauloBei Brasiliens Ex-Stürmerstar Ronaldo dürfte auch ohne aktiven Fußball keine Langeweile aufkommen.

Der dreimalige Weltfußballer wurde nur zwei Tagen nach seinem Rückzug von São Paulos Gouverneur Geraldo Alckmin in das Vorbereitungskomitee für die Fußball-Weltmeisterschaft 2014 berufen. Ronaldo werde eine sehr aktive Rolle in dem regionalen Gremium spielen, sagte Alckmin am Mittwoch bei der Verleihung eines Sport-Verdienstordens an den 34-Jährigen.

Ronaldo zeigte sich erfreut: „Es ist eine Ehre, dabei zu helfen, aus São Paulo den besten WM-Austragungsort aller Zeiten zu machen“, sagte „o Fenomeno“.

Er wird in dem aus kommunalen und bundesstaatlichen Vertretern bestehenden Gremium helfen, die Elf-Millionen-Metropole São Paulo auf die WM 2014 in Brasilien vorzubereiten. „Das Komitee wird sehr viel von seiner Präsenz profitieren“, zeigte sich Alckmin überzeugt.

Der Präsident des Nationalen Fußballverbandes, Ricardo Teixeira, äußerte sich bei der Zeremonie besorgt darüber, dass die Suche nach den Finanzierungmodalitäten für das von Ronaldos Ex-Club Corinthians geplante neue WM-Stadion in São Paulo so lange dauert. „Wir brauchen das Stadion nicht nur für die WM (2014), sondern bereits für den Confederations Cup (2013)“, gab Teixeira zu bedenken.

In dem neuen Stadion, das derzeit nur auf dem Papier besteht, soll das WM-Eröffungsspiel ausgetragen werden. Nachdem 2010 das Morumbi-Stadion in São Paulo wegen fehlender Finanzgarantien für den Umbau als WM-Stätte gestrichen wurde, war Corinthians mit dem geplanten Neubau in die Bresche gesprungen.

Ursprünglich sollte das Stadion Platz für 48 000 Zuschauer haben. Das waren aber 17 000 weniger als von der FIFA verlangt. Die notwendige Erweiterung ließ die Kosten um fast 50 Prozent auf 600 Millionen Reais (267 Mio. Euro) steigen.

dpa

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