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10.01.2010

11:55 Uhr

Fußball WM

Deutsche Spieler nach Anschlag in Sorge

Die deutschen Nationalspieler sorgen sich nach dem Anschlag auf das Team aus Togo um ihre Sicherheit bei der WM. "Man macht sich seine Gedanken", sagte Bastian Schweinsteiger.

In Sorge: Bastian Schweinsteiger. Foto: Bongarts/Getty Images SID

In Sorge: Bastian Schweinsteiger. Foto: Bongarts/Getty Images

Nach dem tödlichen Terroranschlag auf den Bus der togolesischen Mannschaft wenige Tage vor dem Afrika-Cup in Angola fürchten deutsche Nationalspieler um die Sicherheit bei der WM in Südafrika.

"Das ist doch alles krank. Ich frage mich, wie die das mit der Sicherheit bei der WM handhaben wollen. Wir als Team werden sicherlich beschützt sein, aber was ist zum Beispiel mit den Familienangehörigen?", sagte Nationaltorhüter Rene Adler der Bild am Sonntag. Auch sein Leverkusener Vereinskollege Simon Rolfes machte sich Gedanken über mögliche Sicherheitsprobleme: "Gerade jetzt denkt man besorgt daran, dass in vier, fünf Monaten in Afrika die WM stattfindet."

"Man zuckt zusammen"

Bayern Münchens Mittelfeldspieler Bastian Schweinsteiger gab zu, im ersten Moment auf die Nachricht geschockt reagiert zu haben. "Wenn man so etwas hört, dann zuckt man zusammen und macht sich seine Gedanken", sagte der 25-Jährige: "Wenn einer Fußballmannschaft so etwas passiert, dann ist das sehr traurig und bedenklich, auch für die Menschen vor Ort."

Sein Teamkollege Philipp Lahm beruhigte sich derweil mit positiven Erinnerungen an seinen eigenen Ausflug nach Afrika. "Ich war schon in Südafrika. Mir ist dort nichts passiert", sagte der Außenverteidiger. Auch Mario Gomez ist davon überzeugt, "dass alles dafür getan wird, dass alle Beteiligten ein sicheres Turnier erleben werden".

Allerdings war bereits die Auslosung der Qualifikationsgruppen im November 2007 durch die Ermordung des ehemaligen österreichischen Profis Peter Burgstaller überschattet worden. Burgstaller war damals auf einem Golfplatz in der Nähe von Durban getötet und ausgeraubt worden.

© SID

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