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07.04.2006

19:02 Uhr

Fußball WM

Fifa kennt keine Gnade mit Türkei und Schweiz

Der Weltverband Fifa hat alle Urteile rund um das Skandalspiel zwischen der Türkei und der Schweiz in der WM-Qualifikation bestätigt. Die Spieler bleiben gesperrt, auch die Platzsperre der Türkei bleibt gültig.

Der Weltverband Fifa hat am Freitag alle getroffenen Urteile zum Skandalspiel in den WM-Play-offs zwischen der Türkei und der Schweiz bestätigt. Demnach müssen die Türken sechs Länderspiele auf neutralem Boden sowie unter Ausschluss der eigenen Fans bestreiten und eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet rund 130 000 Euro zahlen. Der türkische Verband hatte Einspruch eingelegt und einen "legalen Krieg" angekündigt.

Bestätigt wurden auch die Sperren von je sechs Pflichtspielen gegen die Bundesligaspieler Benjamin Huggel (Eintracht Frankfurt/Schweiz) sowie Alpay Özalan (1. FC Köln/Türkei) und des Türken Emre Belozoglu (Newcastle United). Serkan Balci (Fenerbahce Istanbul) bleibt zwei Partien gesperrt, der türkische Co-Trainer Mehmet Ozdilek für zwölf Monate. Alle müssen zudem Geldstrafen zwischen 3 000 und 10 000 Euro bezahlen.

Huggel muss bei der WM-Endrunde zuschauen

Am härtesten trifft die Strafe Huggel, der wegen der Sperre nicht bei der WM und im Falle eines frühen Ausscheiden seines Teams auch nicht bei der EM 2008 im eigenen Land spielen könnte. Dagegen können die türkischen Spieler ihre Sperren in Qualifikationsspielen für die EM absitzen.

Nach dem Play-off-Rückspiel, bei dem sich die Schweiz trotz einer 2:4-Niederlage für die WM in Deutschland qualifiziert hatte, war es auf dem Platz und im Kabinengang zu handfesten Auseinandersetzungen gekommen.

© SID

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