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21.03.2006

14:42 Uhr

Fußball WM

Fifa leistet Entschädigungen für abgesagte WM-Gala

Nach der Absage der WM-Gala stellt sich die Fifa Entschädigungs-Forderungen involvierter Dienstleister. Die entstandenen Kosten werden vom Weltverband übernommen und die 12 000 freiwilligen Darsteller erhalten WM-Bälle.

Der Weltverband Fifa befindet sich auf einem guten Weg, knapp zweieinhalb Monate nach der überraschenden Absage der WM-Gala, sich mit den involvierten Dienstleister finanziell zu einigen. So bestätigte das Management des für die künstlerische Leitung Verantwortlichen Andre Heller, dass die Auflösungsvereinbarung im Vertrag mit der Fifa geltend gemacht wurde.

"Das ist alles ganz korrekt abgewickelt worden", sagte Sprecherin Barbara Schmidt. So habe man gemeinsam geprüft, wieviel Geld bereits für bestimmte Projekte und Gegenstände ausgegeben worden sei. Daraus ergab sich dann eine Kostenentschädigung für den Österreicher Heller. Die genaue Summe wollte Schmidt allerdings nicht nennen.

Auch die Vergütung bisher erbrachter Leistungen seitens der Berliner Olympiastadion Gmbh steht kurz vor einem Abschluss. Spätestens in der nächsten Woche soll der Fifa eine detaillierte Auflistung über die bereits geleisteten Arbeitsstunden der Mitarbeiter sowie der entfallenen Raummieten übergeben werden. "Wir sind mit der Fifa bereits im Gespräch. Darüber, dass diese Sachen irgendwie verrechnet werden, herrscht überhaupt keine Dissonanz", sagte Geschäftsführer Peter von Löbbecke.

Bereits vor einem Monat waren mehr als 12 000 freiwillige Darsteller der abgesagten Gala zwei Tage vor dem Start der WM 2006 in Deutschland (9. Juni bis 9. Juli) für ihren entgangenen Auftritt und die vergeblichen Proben jeweils mit einem offiziellen WM-Ball entschädigt worden.

© SID

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