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24.03.2006

16:36 Uhr

Fußball WM

Fifa will Wetten zur WM unter die Lupe nehmen

Die Fifa setzt zur Weltmeisterschaft auf eine eigene Kontroll-Firma, die ungewöhnliche Wetteinsätze überwachen und so einen Wett- und Manipulationsskandal in Deutschland ausschließen soll.

Die Fußballfans wollen zur Weltmeisterschaft vom 9. Juni bis 9. Juli in Deutschland "sauberen" Fußball sehen. Aus diesem Grund lässt der Weltverband Fifa sämtliche Spiele bei der WM auf ungewöhnliche Wetteinsätze überwachen und hat damit auch auf den Wett- und Manipulationsskandal im Fall Hoyzer reagiert.

"Wir gehen davon aus, dass die Vorfälle in Deutschland eine Ausnahme waren, aber wir haben die notwendigen Maßnahmen getroffen, dass so etwas bei der WM nicht vorkommt", sagte Fifa-Generalsekretär Urs Linsi am Freitag zum Ende des Schiedsrichterlehrgangs in Frankfurt/Main.

"Wir haben die eigene Firma Early Warning Gmbh. Diese Firma wird in Zukunft alle Fifa-Wettbewerbe auf unnatürliche Wetten überwachen", erklärte Linsi, der sich aber zugleich für die deutschen Referees stark machte: "In Deutschland gibt es hervorragende Unparteiische."

Neben Welt-Schiedsrichter Markus Merk (Otterbach) kann sich auch Herbert Fandel (Kyllburg) Hoffnungen auf eine WM-Teilnahme im eigenen Land machen. Die endgültige Nominierung für die WM-Endrunde nimmt die Fifa-Schiedsrichterkommission am 31. März vor.

© SID

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