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09.01.2017

17:05 Uhr

Fußball-WM in Katar

Arbeitsbedingungen sollen sich verbessert haben

Die Arbeitsbedingungen der Gastarbeiter auf den WM-Baustellen in Katar standen lange Zeit in der Kritik. Laut Organisationkomitee soll sich die Situation mittlerweile aber verbessert haben.

Blick auf die Baustelle des im Bau befindlichen Al-Bayt-Stadions vor den Toren der Stadt Al Khor in Katar. Die Bedingungen der Arbeiter sollen sich laut WM-Organisationkomitee verbessert haben. dpa

Baustelle WM-Stadion

Blick auf die Baustelle des im Bau befindlichen Al-Bayt-Stadions vor den Toren der Stadt Al Khor in Katar. Die Bedingungen der Arbeiter sollen sich laut WM-Organisationkomitee verbessert haben.

DohaNach Ansicht der Organisatoren der Fußball-WM 2022 in Katar haben sich die Bedingungen der Arbeiter im Ausrichterland verbessert. Man arbeite immer an Verbesserungen, sagte Hassan Al Thawadi, Generalsekretär des Organisationskomitees, am Montag in Doha. Es könne vielleicht die Geschwindigkeit des Fortschritts kritisiert werden, aber es gebe einen Fortschritt, betonte er. „Jede Nation, die eine WM ausrichtet, wird immer mit Kritik konfrontiert. Eine gewisse Art von Kritik ist normal. Wir sahen uns aggressiver Kritik ausgesetzt“, sagte der Generalsekretär.

Wiederholt hatte es in der Vergangenheit massive Kritik an der Situation der ausländischen Gastarbeiter in Katar gegeben. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hatte noch im Dezember die Arbeitsrechtsreform in dem Land als nicht ausreichend eingestuft. Man stehe in einem kontinuierlichem Kontakt mit Nicht-Regierungs-Organisationen, sagte Al Thawadi am Montag in Katar. Die WM helfe, Reformen zu beschleunigen.

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Das Emirat Katar hat nach scharfer Kritik an den Bedingungen auf den WM-Baustellen das Arbeitsrecht geändert. Nur Augenwischerei, moniert Amnesty International. Für die Arbeiter vor Ort würde sich faktisch nichts ändern.

Die Organisatoren der WM hatten am Montag Journalisten zu einer Stadiontour geladen und präsentierten dabei die Arena Al Bayt. Ausländische Bauarbeiter konnten dabei nicht befragt werden. Das rund eine Autostunde nördlich von Doha gelegene Halbfinal-Stadion befindet sich seit 2015 im Bau und soll Mitte 2018 fertiggestellt werden. Es ist eines von acht WM-Stadien.

Von

dpa

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