Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

31.01.2006

17:15 Uhr

Fußball WM

NRW-Läden können während der WM länger öffnen

Während der WM in Deutschland können zumindest in Nordrhein-Westfalen die Geschäfte länger geöffnet bleiben. Das NRW-Wirtschaftsministerium gab dies am Dienstag bekannt.

Wenn der Fußball rollt, dann sollen auch die Ladenkassen klingeln: In Nordrhein-Westfalen werden während der WM (9. Juni bis 9. Juli) die Ladenöffnungszeiten weitgehend freigegeben. Das teilte das Wirtschaftsministerium des bevölkerungsreichsten deutschen Bundeslandes, in dem während der Endrunde in Dortmund, Gelsenkirchen und Köln WM-Spiele ausgetragen werden, am Dienstag mit. Die Regelung von Wirtschaftsministerin Christa Thoben habe das Kabinett in Düsseldorf zustimmend zur Kenntnis genommen, hieß es in einer Pressemitteilung.

"Wir wollen uns den Besuchern aus aller Welt als weltoffenes und gastfreundliches Land präsentieren", sagte CDU-Politikerin Thoben. Der Regelung zufolge können in allen 396 Kommunen des Bundeslandes, also nicht nur in den Spielorten, die Einzelhändler werktags rund um die Uhr ihre Geschäfte öffnen. An allen Sonn- und Feiertagen, an denen WM-Spiele stattfinden, sind Ladenöffnungszeiten von 14.00 Uhr bis 20.00 Uhr ebenfalls möglich. Einzige Ausnahme ist der spielfreie Sonntag am 2. Juli.

Der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hatte sich zuletzt gegen eine Lockerung der Ladenöffnungszeiten während der WM ausgesprochen. Grundsätzlich solle der Sonntag als gemeinsame Freizeit geschützt bleiben.

© SID

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×